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10.11.2000 - 

Umsatz und Gewinn steigen besonders im vierten Quartal

Infineon profitiert im Geschäftsjahr 2000 vom Boom im Halbleitermarkt

10.11.2000
MÜNCHEN (CW) - Infineon begeistert die Aktionäre mit einem Rekordergebnis und erwirtschaftet 1,83 Euro je Anteilschein.

Konzernchef Ulrich Schumacher präsentierte jetzt die Zahlen für das Geschäftsjahr 2000, in dem vor allem das vierte Quartal positiv überraschte. Der Halbleiterhersteller verkaufte in diesem Dreimonatsabschnitt Waren im Wert von 2,38 Milliarden Euro, 30 Prozent mehr als im dritten Quartal und 82 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Der Gesamtumsatz im Jahr 2000 lag bei 7,28 Milliarden Euro und übertraf das Ergebnis vom Vorjahr, als Waren im Wert von 2,24 Milliarden Euro verkauft wurden, um 72 Prozent. Der Konzernüberschuss stieg auf rekordverdächtige 1,13 Milliarden Euro. Im Vorjahr musste sich das Siemens-Spinoff noch mit 61 Millionen Euro Gewinn bescheiden.

Schumacher nannte als Gründe für den positiven Geschäftsverlauf, dass es gelungen sei, sich auf Bereiche mit höheren Margen - im Kommunikationssektor - zu konzentrieren und sowohl die Kapazität als auch die Produktivität erhöht werden konnten. So sind die Verwaltungs- und Vertriebskosten von 13 auf neun Prozent in diesem Jahr gesunken; die Bruttomarge erhöhte sich von 29 auf 44 Prozent. Wie der Vorstandsvorsitzende erklärte, konnte das Geschäft zudem auf eine breitere Länderbasis gestellt werden: 55 Prozent des Umsatzes erzielte Infineon im Ausland, ein Jahr zuvor waren es nur 44 Prozent. Besonders stark stiegen die Verkäufe in Japan (208 Prozent) und in Amerika inklusive Nafta-Region (119 Prozent). Dagegen nimmt sich die Steigerung in Europa (ohne BRD) mit 37 Prozent bescheiden aus. Deutschland steuerte 22 Prozent zum Gesamtumsatz bei.