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06.07.2016 - 

Hausmesse des VADs in München

Infinigate feiert 20ten Geburtstag

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, Security und E-Commerce. Außerdem ist er im Event-Geschäft tätig.
Am heißesten Tag des kurzen Sommers 2016 hat der Security-Distributor Infinigate seine Hausmesse im sonnendurchfluteten Kohlebunker im Münchner Norden abgehalten.

Die Hausmesse 2016 in München fiel mit dem 20ten Geburtstag von Infinigate zusammen. Dies war ein Anlass zu einer großen Party im Kesselhaus. Davor standen aber Vorträge und Besuche an den Ständen der Aussteller im Kohlebunker auf dem Programm.

Im Fokus stand dabei die Transformation des Geschäftsmodells bei den Systemhäusern hin zu Managed Services. Christian Ederer, Head of Technology bei Infinigate, gab dazu einen kurzweiligen Überblick: "Das neue Gold oder nur ein Hype" war sein Vortrag tituliert.

Themen wie "Industrie 4.0", "IoT" (Internet of Things) und der damit zusammenhängenden "Arbeitswelt 4.0" umrissen Kai Langhoff, Leif Dehio, Johann Fröhlich und Aurel Tacacs, die Netzwerk-Experten bei dem Security-Distributor, in ihrer gemeinsam durchgeführten Keynote.

Fast alle der insgesamt 29 Lieferanten von Infinigate waren mit einem eigenen Stand auf der Hausmesse vertreten. Auch die neu hinzugekommenen Hersteller wie Vectra Networks, AVG Business und Hewlett Packard Enterprise waren mit von der Partie.

20 Jahre Infinigate - eine bewegte Geschichte

Bevor es abends mit der Party losging, lieferte Infinigate-Gründer und aktueller CEO, David Martinez, einen kurzen Abriss über Geschichte des VADs. Als Internet 2000 im Jahre 1996 gegründet, hatte einer der ersten Security-Distributoren im deutschen Markt auch mit erheblichen Problemen zu kämpfen: Nach dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahre 2001 halbierte sich etwa der Umsatz des VADs.

Doch der im Jahre 2000 in "Infinigate" umbenannte Distributor ist mittlerweile exzellent aufgestellt. Mit 250 Mitarbeitern in acht europäischen Ländern, nämlich in Deutschland und Österreich, in der Schweiz, in Großbritannien, Frankreich und in Skandinavien (Schweden, Norwegen und Dänemark) vertreten, hat der VAD in dem Ende März 2016 abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/2016 fast 300 Millionen Euro umgesetzt.

Mehrere Tausend Systemhäuser arbeiten mittlerweile mit Infinigate in Europa zusammen, darunter auch solche Größen wie Computacenter. In den kommenden Jahren möchte der VAD weiter geografisch expandieren, um seine Attraktivität für Hersteller zu erhöhen, so Martinez zu ChannelPartner. Hier spielt er sicherlich auf die ebenfalls europaweit vertretenen Infinigate-Konkurrenten Exclusive Networks, Avnet und Arrow ECS.

Eindrücke von der Ausstellung, der Konferenz und der anschließenden Party auf der Infinigate-Hausmesse finden Sie in der Bildergalerie unten.