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04.11.1977

Inforex-Kommentar zum Thema: "Distributed Processing"

Die Computer-Struktur-Landschaft ist in Bewegung geraten. Gestern noch gab es die "heile Welt" mit den wenigen ganz Großen, die mit ihren Jumbos die Probleme "von oben her", bzw. akkurat zentralisiert von der Mitte, aus dem Nabel des zu steuernden Ganzen zu lösen trachteten, und - weit davon entfernt, klar abgegrenzt, "ganz unten"- ein paar "ganz Kleine", die an der Basis operierten.

Jetzt plötzlich soll das alles anders sein. Man organisiert die zu computerisierende Institution - ob sie nun Industrieunternehmen, Dienstleistungsbetrieb oder Verwaltungseinheit ist - nicht mehr "Ó la France" mit dem unbestrittenen Zentrum Paris", das alles löst und auf das alle zuarbeiten, sondern man hat die sinnreiche Lasten- und Stufenlösungsverteilung entdeckt. Auf Unterzentren, die Aufgaben vor Ort losen und über die verdichteten Ergebnisse miteinander - und mit dem so für selektierte Funktionsbewältigung neu definierten Zentralrechner - kommunizieren. Die Frage ist zunächst zu stellen, ob das nur alter oder doch nur leicht verschnittener Wein in neuen Schläuchen ist, oder ob das Aufheben gerechtfertigt ist, das davon gemacht wird.

Hier spielen ganz andere Überlegungen mit hinein, und gerade diese Tatsache verleiht dem Vorgang an Gewicht:

Würde alles beim alten bleiben - mit der gehegten Tradition des Superhirns im Zentrum, gehegten vom Elite-Stab der Super-Spezialisten und verstanden nur von diesen -, wie lange würde es wohl dauern, und "der Computer" fände sich da wieder, wo die Kernenergie schon steht: im Zwielicht.