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20.12.1985

Informatikschule ändert ihr Ausbildungskonzept:WISS peilt praxisnäheres Kursangebot an

ZÜRICH (sg) - Die mit Bundesgeldern unterstützte Wirtschafts-Informatikschule Schweiz (WISS) sieht sich zu einer Änderung des von ihr verfolgten Ausbildungskonzepts veranlaßt. Die Änderungen sind größtenteils organisatorischer Art.

Ein neuer, modularer Kursaufbau soll den unterschiedlichen Vorkenntnissen der Teilnehmer besser Rechnung tragen. Ferner wurde das Kursangebot erweitert. Damit will man auch den Kaderleuten aus Klein- und Mittelbetrieben entgegenkommen. Neu im Angebot sind zudem Informatik-Seminare für Mitglieder der Geschäftsleitungen.

Die Wirtschafts-Informatikschule Schweiz (WISS) hat in den zwei Jahren ihres Bestehens 150 DV-Projektleiter ausgebildet. Die Schule steht sowohl Anwendern wie DV-Fachleuten offen. Zukünftig will sie eine umfassendere, praxisorientiertere Informatikausbildung bieten. Darin soll der Erfahrungsvermittlung ein zentraler Stellenwert beigemessen werden. Ziel ist es, das Verständnis für praktische Problemstellungen zu fördern.

Im Laufe von vier Monaten erhalten die Teilnehmer eine qualifizierte Ausbildung in den modernen Informatikmethoden und in den Grundsätzen der Projektentwicklung und Projektleitung. Jeder Lehrgang ist in einzelne Module unterteilt. Damit bieten sich dem Teilnehmer unterschiedliche Einstiegs- und Abschlußmodule, so daß die individuelle Ausbildungsdauer je nach Vorkenntnis zwischen 47 und 72 Tagen variiert.

Auch tritt mit dem neuen Schuljahr eine Änderung hinsichtlich des zeitlichen Ablaufs in Kraft. Demzufolge plant die WISS, nach der bislang üblichen Viertagewoche, nun auch eine Zweitagewoche mit Unterricht am Freitag und Samstag anzubieten. Dies soll vor allem Kaderleuten aus kleineren Betrieben den Besuch der WISS ermöglichen.