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15.04.1988

Informatikwissen in Pflicht und Kür (III)

Solide fachliche Kenntnisse und gründliche DV-Kenntnisse - nur diese Symbiose hat Zukunft. Hinzu kommen muß ein Verständnis für organisatorische Abläufe. Viele Wege führen zu diesem Ziel: so könnte sich an eine Lehre als Industriekaufmann ein Informatikstudium anschließen, zu einem BWL-Studium eine Spezialausbildung als DV-Organisator kommen. Die "Kür" - das ist die darauf folgende Spezialisierung in einem komplexen Anwendungsbereich wie Büroautomatisierung, Steuerung umfangreicher Prozesse (etwa CIM), grafische Anwendungen (wie CAD) und ein entwickeltes Verständnis für ökonomische, politische und soziale Prozesse.

"Schnittstelle sein" - das ist Verständnis für Menschen und Dinge über den eigenen "Dunstkreis" hinaus, also nicht nur die Organisation eines Betriebes verstehen, sondern die Bedürfnisse der Mitarbeiter akzeptieren. In Kooperation kann eine auf den Menschen zugeschnittene, eine "ökologische" Lösung gefunden werden. "Ökologisches Bewußtsein wird ... nur entstehen, wenn wir unser rationales Wissen mit Intuition für das nichtlineaIe Wesen unserer Umwelt verbinden." (Zitat aus F. Capras Buch "Wendezeit")

Ein "ideales" Studium müßte Bestandteile der Wirtschafts- Sozial- und Ingenieurwissenschaften sowie der Informatik enthalten. Die nur noch historisch zu verstehende Trennung in die genannten Disziplinen zeigt immer deutlicher ihre Mängel, denn sie fördert partikulares statisches Denken.