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12.12.1980 - 

John Diebold fordert Bewerbung nach Nutzen:

Information als vierter Faktor

DÜSSELDORF (gr) - "Es wird Zeit, daß wir die Information für die Wirtschaft ähnlich bewerten wie die Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Boden." John Diebold, Chef der gleichnamigen Unternehmensberatung, kehrt sich mit dieser Forderung vom Kostenkonzept der Informationsbewertung ab, um eine Nutzenorientierung anzuregen.

Wie ein Manager den Produktionsfaktor einsetze, stelle einen der Schlüsselfaktoren zu seinem Erfolg dar. Nach Ansicht von Diebold müssen jetzt ernsthaft Methoden gesucht werden, um Informationen zu handhaben.

Bisher wurden über Daten vor allem nur Abläufe aus der Vergangenheit abgebildet. Die Büroautomation mit ihrer Vielfalt an Informationen jedoch verändere die Fragestellung zur sinnvollen Bewertung.

Der Nutzen der Informationstechnologie werde bisher vor allem noch dadurch bewertet, welchen der vorher existierenden Kostenfaktoren - Menschen oder Maschinen - er einspare. Doch dieser Maßstab erscheint Diebold für den heutigen Einsatz der Informationstechnologie nicht mehr angemessen. Statt dessen müsse eine Bewertungsmöglichkeit für Informationen geschaffen werden, die sich an ihrem Nutzen für eine Entscheidung zu einem bestimmten Zeitpunkt orientiere.

Beispielsweise könne eine frühzeitig vorliegende Information über die veränderte Nachfrage am Markt zu Produktionsumstellungen führen, was sich in der Effizienz des Managements widerspiegele.

Wie jedoch diese entscheidende Information zu bewerten sei, darüber existiere noch nicht einmal ein theoretischer Ansatz.

Mit der Automation des Büros, der elektronischen Post ("electronic mail"), dem Bildschirmtext und den Datenbanken wüchse die Informationsvielfalt im Büro, was die Notwendigkeit steigere, die Information nach der Rangordnung ihrer Wichtigkeit zu bewerten.