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16.08.1985 - 

Bindeglied zwischen Fachabteilung und Rechenzentrum:

Information Center wertet Benutzer auf

RODGAU - Die alltäglichen Wünsche der Fachabteilungen bleiben häufig hinter den großen DV-Projekten auf der Strecke, weiß Hermann Deuster, DV-Unternehmensberater aus Rodgau, zu berichten. Hier liegt die Chance des Information Center. Sein Aufgabenbereich koppelt Fachabteilung und Rechenzentrum und hilft dem Mitarbeiter mit Halbwissen, RZ-Ressourcen besser zu nutzen.

Der einem Information Center (IC) zugrunde liegende Gedanke ist, daß Benutzer aus den Fachabteilungen einen Teil der Anforderungen auf ihrem Geschäftsgebiet direkt und schnell erfüllen können, wenn ihnen eine geeignete Ausbildung, technische Unterstützung, brauchbare Hilfsmittel, Zugriff zu Daten und bequemer Zugang zum System geboten wird.

Geht in einer Abteilung eine Anfrage ein, versucht der verantwortliche Mitarbeiter festzustellen, ob sie mit den zur Verfügung stehenden Informationen beantwortet werden kann. In den meisten Fällen wird geprüft, ob in den verfügbaren Listen Informationen zur Beantwortung der Anfrage enthalten sind, oder auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen zurückgegriffen werden kann. Gibt es eine Liste der gewünschten Art nicht, so wird in der Regel das IC um Hilfe ersucht.

Die besonderen Merkmale eines Endbenutzers lauten: Anwendungsspezialist, unerfahren im Einsatz mit der Datenverarbeitung und er braucht rasch Information.

Durch die Nutzung eines menügeführten Dialoges ergeben sich für den Benutzer aus dem Fachbereich folgende Vorteile:

- Daten werden zugänglich;

- Änderungen können schneller und bequemer berücksichtigt werden;

- neue Erfordernisse lassen sich leicht berücksichtigen (Prototypenentwicklung);

- geringere Abhängigkeit von der operativen DV;

- Beschleunigung der DV-Integration in den Geschäftsabläufen.

Daraus ergeben sich für den Endbenutzer die Vorteile des direkten Dialogs mit dem Computer. Ein menüunterstützter Dialog ist leicht zu lernen beziehungsweise anzuwenden; Ergebnisse stehen sofort zur Verfügung und sind anpaßbar für Spezialfälle. Der Endbenutzer hat dadurch das Plus verbesserter Geschäftskommunikation sowie einer qualitativen Entscheidungshilfe.

Das IC liefert allen Mitarbeitern der Fachabteilungen Hilfsmittel und Fachpersonal zur Unterstützung der Problemlösung. Das IC übernimmt auch die Schulung, falls ein Mitarbeiter aus dem Fachbereich im Umgang mit einem speziellen Hilfsmittel unterwiesen werden muß.

Wendet sich ein Mitarbeiter aus der Fachabteilung an einen Berater des Information Center, weiß dieser Mitarbeiter schon etwas über die erforderlichen Daten, aber im allgemeinen nicht, wo diese sind oder wie sie im System heißen. In den meisten Fällen muß ein Auszugsprogramm geschrieben, das heißt, eine Datei erstellt werden, oder dem Mitarbeiter wird eine Datei zur Verfügung gestellt, die bereits von einer anderen Fachabteilung genutzt wird.

Ein maschinelles Verfahren zur Zusammenführung, Auswertung, Kontrolle und Wiedergewinnung von Informationen, bildet den Grundstock für eine Benutzeroberfläche. Ein solches Verfahren hat die Aufgabe, als Bindeglied zwischen den Bedürfnissen der Fachabteilung und den formalen Anforderungen des Rechenzentrums zu fungieren.

Für den Endbenutzer soll ein IC als Erleichterung der Nutzung von Rechner-Ressourcen dienen. Unabhängigkeit - und Effizienz sollen durch bessere Verwertung von bereits aufbereiteten Daten und bessere Zugänglichkeit von Daten ebenso gesteigert werden wie durch leicht anzuwendende Hilfsmittel oder kompetente Mitarbeiter zur Unterstützung.