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31.03.2000 - 

IDG EXKLUSIV

Informationen weltweit

Italien Italiens zweitgrößter Mobilfunkanbieter, Omnitel Pronto, hat ein Internet-Portal eröffnet, auf das Handys per Spracheingabe oder über das Wireless Access Protocol (WAP) zugreifen können. Insgesamt bietet Omnitel über 100 Dienste. Kunden können E-Mails verschicken und empfangen oder sich per Short Message Service (SMS) über das Eintreffen neuer Nachrichten informieren lassen. In den nächsten Wochen will der Provider das Angebot um einen E-Commerce-Service erweitern, der Produkte von über 100 Herstellern offeriert.

USA Ein Fehler in der Benutzerverwaltung des Mail-Servers im Weißen Haus hat dafür gesorgt, dass zwischen 1996 und 1998 Hunderttausende elektronische Briefe ihre Empfänger nicht erreichten. Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte die auf dem Server der Executive Office of the President (EOP) installierte Verwaltungs- und Scansoftware "Automated Records Management System" (ARMS) nicht wie vorgesehen alle eingehenden Mails auf ihren Inhalt (Vorladungen, Anfragen) überprüft und weitergeleitet. Auf Anordnung des US-Kongresses soll nun versucht werden, zumindest einen Teil der bisher noch unzugänglichen Nachrichten zu retten. Insider vermuten in ihnen Informationen etwa zur Lewinsky-Affäre und über die Wahlkampffinanzierung der Regierung.

So genannte Spam-Mails müssen in den USA künftig eindeutig als solche gekennzeichnet sein, andernfalls kann der Versender dieser unaufgefordert zugeschickten Nachrichten belangt werden. Dies sieht der "Spam Unsolicited Electronic Mail Act" vor, der jetzt vom zuständigen Ausschuß des US-Repräsentantenhauses verabschiedet wurde. Der Versender muss nun eine genaue Adresse für Rückantworten beifügen, auf Wunsch des Empfängers umgehend den Versand einstellen und darf sich keine E-Mail-Adressen von Internet-Registratoren besorgen. Ansonsten drohen 500 Dollar Strafe pro Spam-Mail, die der Internet-Service-Provider erheben kann.

Brasilien In Brasilien ist der Polizei einer der führenden Hacker der Gruppe "Inferno.br" ins Netz gegangen. Dieser wird neben zahlreichen Attacken auf staatliche Websites auch das Eindringen in Seiten der Nato und Nasa vorgeworfen. Die Identität des 22-Jährigen flog auf, nachdem die Beamten sich Zugang zum Hotmail-Account der Gruppe verschafft hatten.