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26.09.1986 - 

US-Manager dezentralisieren zunehmend Verantwortlichkeiten

Informationslogistik: Ein schwerer Job

NEW YORK (CWN) - Die Informationspolitik ist die am schwersten zu bewältigende Aufgabe in einem Unternehmen. Dies ist das Ergebnis eines Gutachtens, das das American Productivity Center in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Cresap, McCormick & Paget erstellt und jetzt veröffentlicht hat.

Befragt wurden die Führungsebene und andere Topmanager von 71 amerikanischen Unternehmen. Dabei stellte sich heraus, daß die Informationslogistik nicht nur als eine der wichtigsten Funktionen, sondern auch als der teuerste und schwierigste Bereich eingeschätzt wird. So meldeten 23 Prozent der Befragten zurück, der Informationsfluß sei am schwierigsten zu managen. Damit liegt dieser Bereich vor den Personalbelangen und den Finanzen. Neun Prozent halten die Informationslogistik für die wichtigste Funktion innerhalb des Unternehmens. Kritischer, so die Gesamtauswertung, seien jedoch die Bereiche Finanzen und Personalwesen. An der Spitze steht die Informationslogistik in dem Gutachten aber wieder im Bereich der Kosten. So erwarten die meisten Unternehmensmanager hier ein rasches Ansteigen der Kosten.

Nach Auswertung der Antworten zeichnet sich darüber hinaus in den Unternehmen die Tendenz ab, die Verantwortung im Linienmanagement verstärkt zu verteilen. So sollen nicht nur die Information-Systems-Manager über ein breites Wissen hinsichtlich aller Geschäftsbereiche verfügen, sondern es sollen sich auch die Linienmanager mehr mit der Informationspolitik innerhalb des Unternehmens befassen, um ihren steigenden Verantwortlichkeiten gerecht werden zu können. Für den Topmanager wiederum bedeutet dies, ebenfalls über mehr Wissen in der Informationslogistik zu verfügen, um die breitgestreuten Verantwortlichkeiten noch steuern zu können.