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21.07.1978 - 

Medex 78:

Informationssysteme für das Krankenhaus

BASEL (sg) - Schnelle und präzise Information ist unverzichtbarer Bestandteil der Tätigkeit des Arztes in Praxis und Krankenhaus. Dazu sollen nun die neuesten Errungenschaften der biomedizinischen Technik, In Verbindung mit den modernsten Entwicklungen der Datenverarbeitung, in Form ausgereifter Systeme den Medizinern zur Verfügung gestellt werden. Der Entwicklung solcher Systeme hat sich bei der Command and Control Systems AG (CCS), einer Schweizer Gesellschaft mit Sitz in Zürich, ein Team von Wissenschaftlern und Ingenieuren verschiedenster Richtungen verschrieben.

So entstand bei der CCS unter anderem das integrierte Informations- und Entscheidungssystem Monica. Dieses System dient auf der Intensivstation der Überwachung frisch operierter Patienten. Für die medizinische Datenverarbeitung präsentierte die CCS auf der Medex in Basel außerdem noch zwei weitere Informationssysteme. Beide Systeme verarbeiten - zentral gesteuert - alle im Verlauf des Krankenhausaufenthaltes eines Patienten sowohl im administrativen als auch im medizinischen Bereich entstandenen Daten. Die beiden modular aufgebauten Systeme Hospis und Medos werden auf dem Großrechner Burroughs 6800 installiert.

AIs Neuheit wurde auf der Medex ferner ein Prototyp des Monicomp der Carlo Erba und der CCS vorgestellt. Das Monicomp ist ein kompaktes mikrocomputergesteuertes, integriertes Patientenüberwachungsgerät. Vielseitig verwendbar, kann das Gerät sowohl unmittelbar am Krankenbett als auch auf der Schwesternstation oder im Labor eingesetzt werden. Mit dem Monicomp besteht außerdem die Möglichkeit der verteilten Datenverarbeitung. Zu diesem Zweck können verschiedene Monicomp-Einheiten zu einem Informationsnetz verbunden werden. An eine Monicomp-Einheit können dabei bis zu 4 Daten-lnput/Output-Terminals angeschlossen werden.

Die vom Züricher CCS-Team auf den Markt gebrachten Anlagen können dazu beitragen, daß die Informationswege im Krankenhaus direkter und kürzer werden.