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06.08.1999 - 

Datenbanker hofft auf die "i-Economy"

Informix setzt alles auf OO und das Internet

MÜNCHEN (CW) - "Sekt oder Selters" lautet die Devise des frischgebackenen Informix-Chefs Jean-Yves Dexmier: Mit der neuen Datenbank "Foundation.2000" setzt der Anbieter alles auf die Karten Objektorientierung und Internet.

Nach dem offiziellen Rücktritt von Bob Finocchio trimmt der neue Präsident und CEO Jean-Yves Dexmier das Informix-Schiff auf einen neuen Kurs. Jegliches Engagement des Datenbankanbieters aus Menlo Park, Kalifornien, soll ab sofort der sogenannten "i.Economy", also Unternehmen mit geschäftlichen Internet-Ambitionen, gelten - eine Ausrichtung, die bereits der ärgste Konkurrent Oracle seit Monaten verfolgt: "Wir drängen nicht unbedingt auf einen direkten Vergleich, aber dennoch haben wir ein funktionell besseres Produkt, als es 8i ist", so David Applebaum, Vice-President Product Marketing bei Informix. Für das Duell mit dem Datenbank-Krösus aus Redwood Shores sieht sich Informix gerüstet: Nicht weniger als drei Jahre hat sich der Hersteller für die Entwicklung seines neuen Datenbank-Zugpferds Zeit gelassen.

Foundation.2000 zeigt seine Stärken, ähnlich denen des objektorientierten Vorgängers "Dynamic Server", in erster Linie bei nicht traditionellen Datentypen wie Videos, geografischen Informationen, Grafiken oder Web-Inhalten. Der Clou: Erstmals präsentiert Informix mit Founda- tion.2000 eine Datenbank, die die wenig erfolgreiche und mit Illustra übernommene Datablade-Technologie schon im Datenbankkern vereint. Ein einziges Set von Application Programming Interfaces (APIs) soll darüber hinaus für eine homogene und unkomplizierte Handhabung von Inhalten und der Erstellung von Applikationen dienen. Des weiteren unterstützt Foundation.2000 die Technologien Java, Active X, Com+, C sowie C++ und enthält sowohl Datenbank- als auch Applikations-Server-Funktionalität. Foundation.2000 ist nach Informationen von Informix für September dieses Jahres geplant.