Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

23.07.2004 - 

Große Offshore-Verträge in den USA

Infosys legt kräftig zu

MÜNCHEN (CW) - Der Offshore-Dienstleister Infosys Technologies konnte im ersten Fiskalquartal sowohl den Umsatz als auch den Nettogewinn deutlich steigern und profitierte dabei vor allem von Kunden aus dem US-amerikanischen Handels- und Finanzsektor.

Für die am 30. Juni abgeschlossene Berichtsperiode weist das im indischen Bangalore ansässige Unternehmen einen gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 43 Prozent auf 83 Millionen Dollar gestiegenen Nettogewinn aus. Die Einnahmen kletterten um 43,8 Prozent von 233 auf 335 Millionen Dollar. Im April hatte Infosys noch gewarnt, das Umsatzwachstum werde 2005 auf 30 bis 31 Prozent zurückgehen. President und CEO Nandan Nilekani führte das jetzt deutlich bessere Ergebnis auf das stabile Preisniveau und die anhaltend starke Nachfrage im Markt zurück. Die Tatsache, dass inzwischen auch viele westliche IT-Dienstleister ihre Offshore-Kapazitäten massiv ausbauen, habe sich für seine Company bisher nicht negativ ausgewirkt, erklärte der Infosys-Chef. Im zweiten Fiskalquartal, das am 30. September endet, sei mit einer Steigerung der Einnahmen von 42 bis 43 Prozent auf knapp 360 Millionen Dollar zu rechnen, hieß es.

Cisco und Apple als Kunden

Fast zwei Drittel ihrer Umsätze erwirtschafteten die indischen Offshore-Spezialisten mit US-amerikanischen Kunden - vorwiegend aus Finanzsektor und dem Bereich großer Handelskonzerne. Im letzten Quartal gelangen Infosys 29 Neuabschlüsse von Offshore-Aufträgen, darunter auch mit IT-Herstellern wie Cisco Systems und Apple Computers, dem Online-Händler Amazon sowie dem Flugzeugkonzern Boeing. Diese Entwicklung ist um so bemerkenswerter, da es in den USA nach wie vor eine große öffentliche Debatte um die Vergabe von Outsourcing-Aufträgen an ausländische Firmen gibt. (tc/gh)