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02.05.1975

Ingo Fischbach (31), schaffte den Sprung vom Programmierer zum EDV-Leiter bei Dr. Laue, Institut für Nuklear-Medizin und Klinische Chemie Köln, innerhalb von sechs Monaten. Nachdem ADS Anker die von ihm entwickelte spespezielle Basis-Software für den kli

Ingo Fischbach (31), schaffte den Sprung vom Programmierer zum EDV-Leiter bei Dr. Laue, Institut für Nuklear-Medizin und Klinische Chemie Köln, innerhalb von sechs Monaten.

Nachdem ADS Anker die von ihm entwickelte spespezielle Basis-Software für den klinischen Anwendungsbereich unter dem Namen ALIS (Anker-Labor-ldentifikations-System) übernommen hat, holte sie den Karriere-Blitzstarter nach Bielefeld. Fischbach will nun als Leiter der Anwendungs-Programmierung durch Entwicklung eines standardisierten Baukastensystems bei Anker die Softwarekosten senken. Im einzelnen heiße das: Arbeitsplatzorientierte Anwender-Software, speziell für Banken; Abstimmung der Software auf der Systemverbundseite, zum Beispiel bei Siemens-Anlagen, um so Software-Kosten und Festzeiten zu reduzieren. An Fernziele mag Fischbach indes nicht denken: "Ich habe erst einmal genug zu tun, um diese Dinge in den Griff zu bekommen." (rai)

Bodo Hartje (30), zuletzt, Systemberater im Nixdorfer Produkt-Marketing, wird auch in Zukunft den Kontakt zu seinem "alten" Chef Jürgen Olschewski pflegen. Hartje gehört jetzt ebenfalls zur Dietz-Crew und übernimmt unter Olschewski den Marketing-Bereich für die kommerzielle Dietz-System-Familie 600.

Hartje: "Die Aufgabe hat mich sehr gereizt, weil ich mich schon seit längerem damit beschäftige, die Marketing-Möglichkeiten der Dietz-Hardware mit einem neuen, kommerziellen Betriebssystem und entsprechender Anwender-Software auszuloten." Hartje will mittelständische Betriebe, aber auch Großunternehmen mit Filial-Struktur fürs zweite Dietz-Standbein mit Nachdruck gewinnen. (rai)

Wolfgang Henrichwark (37), bislang Leiter der Singer Business Machines Geschäftsstelle in Bremen, hält nicht viel vom vielen Reden, dafür um so mehr vom erfolgreichen Verkauf. Seine Erfolge als "Conquistador" - im Singer-Jargon: Verkäufer, die ihre Sollquote mit mindestens einhundert Prozent erfüllen - haben dem gelernten, wortkargen Bremer jetzt zum Stuhl des Distriktleiters verholfen. In dieser Eigenschaft will er im Bereich der Geschäftsstellen Bremen, Hannover und Bielefeld eine für Singer in diesem Jahr überdurchschnittliche Umsatzsteigerung von etwa 20 Prozent durchdrücken. Sein, so Henrichwark, "Koordinationsrezept" dafür: Straffere Führung der neunköpfigen Vertriebsmannschaft, stärkere Motivation und erhöhte Sollquoten "im üblichen Rahmen." (rai)

Konrad Ruff (41), NCR-Verkaufsdirektor für Norddeutschland mit Sitz in Hamburg, wird ab 1. Juli 1975 von Augsburg aus bundesweit die "strategischen Märkte" betreuen. Im Klartext bedeutet das: Ruff will NCR stärker bei Industrie, Großhandel und auf dem Dienstleistungssektor ins Geschäft bringen. "Es soll das erreicht werden, was meiner Meinung nach in der Vergangenheit versäumt wurde." Den Hinweis, daß es auch in Zukunft nicht leicht sein werde, Großanwender von IBM oder Siemens "abzubringen" pariert der verkaufsverwöhnte Ruff: "Das wird einige Jahre dauern. Letztlich zählen da keine PR Slogans, sondern nur harte, überzeugende Facts. (rai)

Der gebürtige Holländer Herman Valk (37), wurde bei Nixdorf Nachfolger des Produkt-Marketing-Leiters Jürgen Olschewski, der sich zur Zeit auf einer Südamerikareise befindet. Dem Vernehmen nach wird Olschewski als Vertriebschef zum Mühlheimer Computer-Hersteller Dietz gehen.

Valk ist seit 1967 für Nixdorf in den Niederlanden tätig. Zuletzt war er bei der holländischen Nixdorf Tochtergesellschaft - vorher Werksvertretung - für die Bereiche Projektführung, Software und den Technischen Kundendienst verantwortlich.

Der Neu-Paderborner betont, daß sein Kommen keine Abkehr vom bisherigen Nixdorf-Produkt-Marketing Konzept bedeutet. Allerdings sei er zur Zeit im Brainstorming über Anwender-Lösungen begriffen. Valk: "Mehr kann ich dazu noch nicht sagen." (rai)

O. K. (Peter) Hoffmann (5), Geschäftsführer der Duisburger Computer Wartungsdienst GmbH (CWD), reagiert auf den peinsamen Druckfehler mit Humor: In der Computerwoche Nr. 16 vom 18. April 1975 war er auf Seite sieben, unter der Rubrik "Menschen", durch eine sinnentstellende Wortverwechslung falsch zitiert worden. "Der Markt verträgt aber sowohl getrennt operierende als auch gemeinsam marschierende Service-Unternehmen", hatte Hoffmann im Hinblick auf eine eventuelle Zusammenarbeit mit anderen Wartungsdienst-Unternehmen erklärt. Aus dem richtigen "verträgt" war dann in der Sitzerei ein "vertilgt" entstanden.

Auf der Hannover Messe meinte Hoffmann dazu schmunzelnd: "Wir sind offensichtlich nicht vom Markt vertilgt worden. Im Gegenteil. Unser bestes Messegeschäft ist ein Generalvertrag mit der Ostberliner Büromaschinen Export GmbH."

Nach Hoffmanns Aussagen übernimmt CWD für den Dresdner EDV-Hersteller VEB Kombinat Robotron die technische Betreuung in der Bundesrepublik. (rai)