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29.07.2016 - 

Verluste in Europa

Ingrams Umsätze 2016 rückläufig

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, Security und E-Commerce. Außerdem ist er im Event-Geschäft tätig.
Im zweiten Jahresquartal 2016 hat Ingram Micro weltweit 10,1 Milliarden Dollar umgesetzt und einen Gewinn von 97,5 Millionen Dollar eingefahren.

Das sind 430,7 Millionen Dollar weniger Erlöse weltweit, als im zweiten Jahresquartal 2015. Fast der gesamte Gewinn nach GAAP hat Ingram Micro dem Geschäft in Nordamerika zu verdanken, in Europa musste der Distributor einen Verlust von 5,3 Millionen Dollar verkraften.

Ingram Micro-CEO Alain Monié: "Gute Arbeit geleistet!"
Ingram Micro-CEO Alain Monié: "Gute Arbeit geleistet!"
Foto: Ingram Micro

Dennoch ist der Ingram Micro-CEO Alain Monié mit dem Geschäftsverlauf im zweiten Quartal 2016 zufrieden: "Nach dem schwachen Start ins Jahr 2016 haben wir im zweiten Quartal Marktanteile gewonnen. Außerdem stieg in den vergangene drei Monaten die Nachfrage nach IT-Equipment merklich an. Im Vergleich zum ersten Quartal 2016 haben wir in allen Regionen deutlich zugelegt."

In den ersten drei Monaten 2016 konnte Ingram Micro lediglich 9,3 Milliarden Dollar umsetzen, das waren stolze zwölf Prozent weniger als im ersten Jahresquartal 2015.

Europa schwächelt - was die Profitabilität betrifft

"Unsere Teams haben gute Arbeit geleistet und kein Deal nur des Umsatzes wegen getätigt", so Ingram Micro-CEO Alain Monié weiter. So ist es dem Broadliner gelungen, seine weltweite GAAP-Profitabilität von 0,02 auf 0.96 Prozent erhöhen. Nur in Europa hat das nicht geklappt, immerhin konnte Ingram Micro in der "alten Welt" im zweiten Quartal 2015 noch einen GAAP-Überschuss in Höhe von 11,4 Millionen Euro erwirtschaften.

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CAD-Robert

INGRAM und andere Distri´s machen die Preise vom Umsatzvolumen und nicht vom Status Händler / Endkunde abhängig. Braucht ein Kunde z.B. eine neue AVM FritzBOX, so erhält der kleine Fachhändler das jeweils aktuellste Gerät beim z.B. EURONICS oder MEDIA MARKT auf dem Weg zum Kunde mit Mehrwertsteuer (!) billiger, als Netto beim Distri. Hmmm. Und dann kommt noch die "19% Umsatzprovision des Staates" dazu und die Fracht. Man spart sich auch noch das Lager und den Lagerverderb. Was schlagen da die vier Grundrechenarten dem Kaufmann wohl vor? (P.S.: Klar, ich kenne das Prinzip Vorsteuer / Umsatzsteuer...)

Querschlaeger

Die Marge mache ich im Einkauf, nicht im Verkauf. Somit fällt IM in den meisten Fällen für kleinere Bestellungen flach. Kostenlose Lieferung, Umtausch- und kostenlose Rückgabe sind für mich, wie auch sicher für viele andere kleine Händler, ein Grund beim größten Onlinehändler des Westens zu kaufen. Dabei erhalte ich bei Marken auch IM-Ware (Samsung, Brother etc.) bis zu 10 Prozent (!) günstiger als beim Distri. Wundern darf man sich da nicht, weder in Dornach noch in Irvine.

Benjamin Zander

Ich wiederhole es leider nur ungern, aber der Ingram Shop IM.Order mausert sich zum Einkaufsverhinderer. Unter modernen Browsern wird Java weitestgehend blockiert. Patche ich mein Java zu zeitig ist die IM.Order Desktop App auch hinfällig. Für unseren Einkauf ist das im Tagesgeschäft nicht Leistbar für den Webshop von Ingram regelmäßig den PC zu modifizieren. Daher weichen unsere Mitarbeiter auf andere Anbieter aus. Ingram täte gut daran schleunigst sein archaisches Bestellsystem zu modernisieren und Partnern den Weg zum Shop wieder zu erleichtern. Auch darin liegt ein großer Teil des fehlenden Umsatzes.

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