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26.07.2007

Ingres hilft Schwäbisch Hall beim nächsten Schritt

Es entsteht ein kommunales Informationssystem auf Open-Source-Basis.

Die Stadt Schwäbisch Hall festigt ihren Ruf als deutsches Innovationszentrum für Open Source in der öffentlichen Verwaltung. Vor ziemlich genau fünf Jahren begann hier die bundesweit erste umfassende Umstellung der PCs in der kommunalen Verwaltung von Windows auf Linux und Open-Source-Anwendungen. In der Folge wurde die Nutzbarkeit von quelloffener Software für verschiedene Aufgaben der öffentlichen Verwaltung erprobt und bewiesen. Besondere Aufmerksamkeit hat ein 2005 gestartetes Projekt gefunden, Thin Clients auf Open-Source-Basis zu verwenden. Jetzt folgt ein weiterer bedeutender Schritt. Der personell alles andere als üppig ausgestatteten städtischen IT-Abteilung unter Leitung von Horst Bräuner hilft dabei der Open-Source-Datenbankanbieter Ingres.

Projektsteckbrief

Branche: kommunale Verwaltung.

Projekt: Ratsinformationssystem.

Projektart: Entwicklung einer Datenbank-basierenden Anwendung.

Basisprodukt: Datenbank Ingres.

Dienstleister: Ingres.

Herausforderung: intuitive Anwendbarkeit.

Projektstand: gestartet.

Dessen European Technology Center (ETC) an dem Projekt sind auch die TU Ilmenau und das Centrum für innovative Softwaresysteme GmbH (c-fis) der FH Coburg beteiligt wird gemeinsam mit Schwäbisch Hall ein quelloffenes kommunales Fachinformationssystem aufbauen. Umgestellt wird die bisherige kommerzielle Softwareumgebung für die Fachanwendung "Ratsinformationssystem" auf Open Source und die Datenbank "Ingres 2006". Das Ratsinformationssystem wird sämtliche Protokolle, Tagesordnungen, Ergebnisse etc. auf kommunaler Ebene enthalten.

Der öffentliche Bereich wird zur zentralen Informationsdrehscheibe zwischen Stadt und Bürgern, die sich hier zum Beispiel über Vorgänge und Beschlüsse im Stadtrat informieren können. Ein anderer Bereich dient zum Austausch nichtöffentlicher Informationen zu Sitzungen und Gremien unter städtischen Mitarbeitern. Die gemeinsame technische Basis soll bisherige Medienbrüche ausschließen. Besonderes Augenmerk gilt der Benutzerfreundlichkeit des künftigen Ratsinformationssystems, und zwar nicht nur nach außen, sondern auch nach innen. Die Bedienung der Software soll den städtischen Mitarbeitern ohne weitere Schulungen möglich sein. (ls)