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21.04.2000 - 

Schulterschluss von Ericsson, Motorola und Nokia

Initiative will Standards für den M-Commerce

LONDON (CW) - Gemeinsam wollen Ericsson, Motorola und Nokia eine Plattform für den mobilen elektronischen Handel (M-Commerce) entwickeln. Hierzu haben die drei jetzt die Initiative Mobile Electronic Transactions (MET) gegründet, welche die hierzu erforderlichen Standards konzipieren soll.

Glaubt man Marktprognosen, so ist das Handy das Internet-Endgerät der Zukunft. Nach einer Prognose von Ericsson werden im Jahr 2004 bereits 600 Millionen Benutzer via Handy im Internet surfen. Dabei wickeln sie, so die Vision der Hersteller, Transaktionen wie Bankgeschäfte, elektronische Einkäufe oder Kreditkartenzahlungen ab. Damit dieses Szenario eines globalen M-Commerce Realität wird, ist es jedoch unabdingbar, dass sich die Branche auf einheitliche Standards einigt.

Genau diese Standards soll die von Ericsson, Motorola und Nokia ins Leben gerufene MET-Initiative kreieren. Dabei betonen die Gründungsmitglieder, dass die Gruppierung für Anbieter aus der TK- und IT-Welt sowie der Finanzbranche offen sei. Dahinter steckt wohl auch das Kalkül, dass die Industrie, den Willen zur Übereinkunft vorausgesetzt, sich schneller auf einen De-facto-Standard einigt als die offiziellen Standardisierungsgremien.

Zwar ist noch nicht bekannt, wie die M-Commerce-Plattform am Ende aussehen wird, doch einige Eckdaten stehen. So setzt das Trio etwa auf die Bluetooth-Technologie und baut in Sachen Sicherheit auf Module des Wireless Application Protocol (WAP). Ferner will die Allianz geräteunabhängig bleiben. Deshalb ist geplant, dass der künftige M-Commerce-Standard sowohl auf Windows CE, Palm-basierten Endgeräten als auch dem Betriebssystem "Epoc" von Psion läuft. Erste Einzelheiten zu dem neuen Standard wollen die drei beteiligten Unternehmen Ende Mai auf ihren Web-Seiten veröffentlichen.