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Initiative zum Breitbandausbau

22.11.2007
Gemeinsam wollen VATM sowie der Gemeinde- und Städtetag Gebiete, in denen es kein DSL gibt, mit alternativen Internet-Zugangstechniken versorgen.

Auf einen "Masterplan" als Ratgeber in Sachen alternative Breitbandzugangstechnologien haben sich der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten sowie der Deutsche Städte- und Gemeindetag geeinigt. Der Plan soll Kommunen, die nicht mit DSL versorgt werden können, bei der Suche nach anderen Access-Technologien wie etwa Wimax oder Satellit helfen.

In einem ersten Schritt sollen hierzu topografische und auch soziodemografische Daten sowie Informationen zu Interconnection-Punkten erfasst werden, um anhand der gewonnenen Informationen besser beurteilen zu können, welche Technik sich für welches Einsatzszenario eignet und rechnet. Dieser Ansatz geht damit über die Informationen des Breitbandatlas hinaus, der vom Bundeswirtschaftsministerium herausgegeben wird. Zudem definiert der VATM Breitband anders als der Breitbandatlas, der darunter jede Verbindung versteht, die schneller als 128 Kbit/s ist.

Berater als Mittler

Ebenso sollen im Zuge des Masterplans unabhängige Berater gewonnen werden, die dann etwa die Bürgermeister in den Gemeinden beraten. Möglicherweise werden sie die lokalen Politiker nicht nur über alternative Zugangstechnologien aufklären, sondern auch über Fördermittel aus den diversen EU- und Bundes-Töpfen. Ferner könnten die Berater später bei der Implementierung eines entsprechenden Systems den Gemeinden zur Seite stehen.

Enthusiasten, die nun hoffen, auch im letzten Winkel der Republik Breitbandzugänge zu DSL-Kampfpreisen zu erhalten, nimmt man beim VATM gleich den Wind aus den Segeln. Die alternativen Angebote würden in diesen Gebieten immer etwas teurer sein. Zudem fordert der Verband für seine Mitglieder von der Politik eine Art Investitionsschutz: Es könne nicht angehen, dass die Telekom eine Gemeinde jahrelang aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht mit DSL versorge, dann aber wenn die Konkurrenz investiere plötzlich mit günstigen DSL-Tarifen locke. (hi)