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01.08.1986

Inkompatibilität zwischen IBM-Betriebssystemen wird überbrückt:ADR-Software bekommt neue Funktionen

PRINCETON/NEUSS (CW) Auch in der Bundesrepublik Deutschland verfügbar ist jetzt Release 3.5 des ADR-Systems "Librarian". Mit der neuen Produktversion ist es nunmehr möglich, den bisher inkompatiblen Source-Code zwischen Systemen in einer IBM-DOS/VSE- und einer VM-Umgebung auszutauschen.

Einsatzmöglichkeiten sehen amerikanische Branchenkenner vor allem dort, wo VM als Entwicklungsenvironment zum Einsatz kommt, zu Produktionszwecken aber VM gefahren wird. In der überarbeiteten Form verfügt das Softwaresystem über eine Change-Control-Facility für Roscoe (LIB/CCF-Roscoe), die Komponente Cross Operating System Sharing (COSS), die eine Kommunikation zwischen verschiedenen Betriebssystemen ermöglicht, sowie eine neue Batch-Utility, die auf den Bereich Data-Dictionaries zielt (LIB/DD). LIB/AM-MVS unterstützt Herstellerangaben zufolge inzwischen den OS/VS2-Cobol-II-Compiler in vollem Umfang. Support beim Umgang mit VSAM-Master-Files bietet schließlich LIB/CMS.

Die Change-Control-Facility bietet dem Librarian-Benutzer Tracking- und Kontrollmöglichkeiten in einer Roscoe-Umgebung. Dabei wird ADR

zufolge sichergestellt, daß immer nur ein Programmierer zu einer bestimmten Zeit mit einem Source-Code arbeiten kann. Beim Umgang mit LIB/CCF kann eine Umstellung der Module entweder online oder im Batch-Modus erfolgen. Die Logging-Einrichtungen gewährleisten, daß niemals mehr als ein Benutzer mit einem bestimmten Modul arbeiten kann. Um das System noch stärker kundengerecht anzupassen, gibt es spezielle User-Exit-Punkte.

Neu in Release 3.5 ist die "Coss"-Einrichtung. Sie ermöglicht den Benutzern simultanen Zugriff auf Librarian-Master-Dateien von den drei Betriebssystemumgebungen MVS, VSE und CMS aus. Die Kommunikation zwischen VSE und MVS oder CMS wird laut Anbieter durch einen speziellen Satz von Records erledigt.