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14.08.1987 - 

Terminals und Vermittlungssysteme passen nicht zusammen:

Inkompatibilitäten bei ISDN-Versuchen

FRAMINGHAM (CWN) - Den Inselstatus noch nicht verlassen haben aus Sicht der Industrieteilnehmer die ISDN-Pilotversuche in den USA. Zurückzuführen sei dies auf den Mangel an einheitlichen Standards zur Kopplung der unterschiedlichen Lösungen.

Die "ISDN-Isolierung" hat dazu geführt, daß viele Telefongesellschaften und Verkäufer von digitalen Nebenstellenanlagen versucht haben, die Lücken mit selbstentwickelten Produkten "aufzufüllen". Das Ergebnis davon ist weiterhin Inkompatibilität zwischen den einzelnen Komponenten.

Verkäufer von Terminal-Equipment, wie zum Beispiel NCR Comten und die Fujitsu America, haben für die Pilotversuche Bildschirme beigesteuert, mußten aber ihre Komponenten an die Vermittlungssysteme anpassen. Der Weg zum Anschluß von Endgeräten an die Anlagen verschiedener Telefongesellschaften war damit verbaut.

ISDN-Standards, wie sie vom CCITT entwickelt wurden, entsprechen zwar dem ISO-Schichtenmodell, allerdings sind bisher nur die ersten beiden Layer ausreichend definiert.

Ein weiteres Manko besteht darin, daß das für ISDN benötigte T-Interface noch nicht ausreichend definiert worden ist. AT&T sowie Northern Telecom haben beispielsweise hier verschiedene Schnittstellen konzipiert.