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21.09.2001 - 

HP-Compaq-Fusion soll in Europa nicht zu massiven Entlassungen führen

Innovationen im PC-Segment werden stagnieren

MÜNCHEN (CW) - Die Fusion von Hewlett-Packard (HP) und Compaq führt nach den Worten von HP-Chefin Carleton Fiorina zumindest in Europa nicht zu Massenentlassungen. Compaq-CEO Michael Capellas sagte, er bezweifle, dass die IT-Branche kurzfristig ein stabiles Wachstum erleben werde. Außerdem machte er den "brutalen Preiskampf" im PC-Segment für eine Innovationsflaute verantwortlich, die in diesem Industriebereich zu erwarten sei.

Beide Vorstandsvorsitzenden sprachen per Videoübertragung auf dem IDC European IT Forum in Monaco. Fiorina sagte, das europäische Management werde von Entlassungen betroffen sein: "Wir haben in einigen Fällen in den Führungspositionen in unseren Unternehmen Überschneidungen." Die Management-Strukturen von HP und Compaq seien überall in Europa sehr ähnlich.

Fiorina verteidigt FusionFiorina verteidigte die Fusion unter anderem mit den Worten, es gehe hier nicht um PCs. Vielmehr würden sich die Synergien aus dem Enterprise Computing entwickeln. Mit einem Seitenhieb auf Dell Computer argumentierte sie, Hersteller, die ihr Geschäftsmodell lediglich auf das Volumen und die Geschwindigkeit der Abwicklung gründeten, würden auf lange Sicht nicht überlebensfähig sein. Denn ihnen mangle es auf die Dauer an Forschung und Entwicklung sowie Marketing- und Vertriebsressourcen.

Auf der gleichen Veranstaltung sagte Capellas, er rechne nicht damit, dass sich die IT-Industrie schnell von ihren Ermüdungserscheinungen erholen werde. Die Innovationen in der PC-Branche würden stagnieren. Grund hier-für sei der "brutale Preiskampf" in diesem Industriesegment. Dieser Kampf wiederum resultiere daraus, dass die PC-Industrie mittlerweile erwachsen sei und dass sich ferner der PC zu einem Allerweltsgut entwickelt habe, das im Überfluss produziert worden sei. Capellas bestätigte, dass der Name Compaq in einigen Produkten erhalten bleibe.