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10.12.1993

Input analysiert Software- und Servicesmarkt Eine starke Vorstellung von Microsoft, Andersen und EDS

10.12.1993

LONDON (CW) - In den letzten fuenf Jahren waren Microsoft, Andersen Consulting und EDS die leistungsstaerksten europaeischen Software- und Serviceanbieter - wenn auch nicht die groessten. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher der Input Ltd., London, die Umsatzentwicklung und Erhoehung der Marktanteile als Kriterien waehlten.

Ueberraschend nimmt die Fujitsu-Tochtergesellschaft ICL Rang vier im Input-Ranking ein. Das Unternehmen habe fruehzeitig auf Marktanforderungen reagiert und seine Strategie vom Hardware- zum Software- und Servicesanbieter modifiziert, begruenden die Marktforscher. Auf den naechsten Plaetzen folgen Oracle, SAP, Cap Gemini Sogeti, Digital Equipment und die IBM.

Gemessen am Umsatz liegt die IBM seit fuenf Jahren unangefochten klar in Front. Laut Input hat sie durchaus Fortschritte im Bereich Software und Services gemacht. Dennoch hebe sich Big Blues Umsatzwachstum in diesem Marktsegment nur unwesentlich vom Branchendurchschnitt ab. Auch Cap Gemini Sogeti, umsatzmaessig der zweitgroesste Software- und Serviceskonzern in Europa, war von 1987 bis 1992 von der Performance her nur Mittelmass.

Gilt dagegen das Unternehmenswachstum als alleiniger Massstab, so ist EDS das fuehrende Software- und Serviceshaus - dabei rechnet Input das innerhalb des General-Motors-Konzern gemachte Geschaeft nicht einmal mit. Der externe Umsatz sei bei EDS innerhalb von fuenf Jahren um das 14fache gewachsen. Diese Markteroberung im Sturm sei auf eine aggressive Akquisitionspolitik zurueckzufuehren.

Ein ueberdurchschnittliches "organisches Wachstum", das allein von der Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte herruehrt, koennen laut Input Oracle, Microsoft und SAP vorweisen. Jedes dieser Softwarehaeuser nehme marktfuehrende Positionen auf verschiedenen DV-Plattformen ein: SAP dominiere mit den Mainframe-Markt, Oracle das mittlere Marktsegment und Microsoft die PC-Ebene.