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06.03.1981

Ins Endspiel mit Capablanca-Modul

MÜNCHEN (ik) - Um zwei neue Schachcomputer-Modelle der "Multi Game System"-(MGS)-Reihe wurde die Angebotspalette des US-Herstellers Applied Concepts Inc. erweitert.

Das Kompaktmodell "Morphy Encore" entspricht von der Spielstärke her etwa dem bewährten Programm "Sargon/Boris 2.5", das im "Multi Game System II" Anwendung fand. Es ist jedoch billiger (Kaufpreis 698 Mark, Vertrieb Sandy Electronic, München).

Seit Mitte März läßt eine Weiterentwicklung des "Multi Game System (...) (Kaufpreis 798 Mark) das Herz des deutschen Computerschachfans höher schlagen. "Morphy Edition Masters Chess". ist mit dem spielstarken Modul "Morphy Master" ausgestattet. Dem Vernehmen nach soll das neue Modell eine um etwa 100 Elo-Punkte höhere Spielstärke als MGS II bringen.

Im Spätsommer sollen zwei weitere Spezialschachmodule für den MGS III verfügbar sein: das Eröffnungsmodul "Grünfeld" und das Endspielmodul "Capablanca". Beide sollen rund 350 Mark kosten. Somit kann die Gesamtkapazität des "MGS III" von jetzt 8 KB auf 24 KB aufgestockt werden.

Zu begrüßen ist, daß alle angekündigten Modelle mit dem bisher vertriebenen "MGS III" kompatibel sind.

Zusätzlich zu den erwähnten Schach-Modulen sind die Spiele "Dame" und "Las Vegas" (17+3) erhältlich.

In Vorbereitung befinden sich "Backgammon", das Strategiespiel "Othello" und Geschicklichkeitsspiele wie "Lunar Lander" (Mondlandung) und "Wits End" (eine Art Reversi).

Eine ganze Reihe der in Hongkong produzierten, mit Sensortechnik ausgestatteten Schachcomputer der drit ten Generation stellte in diesen Tagen der Hersteller Novag Ind. Ltd. vor.

Das Modell "Novag Micro Chess" ist als erstes batteriebetriebenes Taschenformatgerät (17,5x12, 2x4,5 cm) in dieser Preisklasse (Kaufpreis rund 200 Mark) mit Sensortechnik bestückt und verfügt über ein 4-KB-Programm. Auf den deutschen Markt kommt dieses Produkt voraussichtlich im April dieses Jahres.

Anschließend soll der "Novag Super Sensor IV" (Kaufpreis zirka 400 Mark) folgen. Das Gerät verfügt über ein neu konzipiertes Programm von David Kittinger. Statt auf einer alphanumerischen Anzeige werden die Züge mittels 2X8-LED-Leuchtdioden, die entlang des eingebauten Sensorschachbrettes angebracht sind, angezeigt.

Das Gerät spielt auf acht Schwierigkeitsstufen und wird ein umfangreiches Eröffnungsrepertoire verwenden.

Die ersten Testspiele zeugen von einer für diese Klasse beachtlichen Spielstärke.

Umfangreiches Eröffnungsrepertoire: "Novag Super Sensor IV"

Weitere spielstarke, Modelle wie "Novag Savant" und "Novag Robot" mit automatischem Greifarm dürften im Herbst 1981 die Novag-Serie (Vertrieb Horten AG, Düsseldorf) ergänzen.