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21.10.1994

INS erlaubt virtuelle Einbindung entfernter Anwender Stratacom bringt Server fuer den Ausbau von Frame-Relay-Netzen

MUENCHEN (CW) - Die Stratacom Inc. aus San Jose erweitert ihre bestehende ATM- und WAN-Architektur. Mit dem "Intelligent Network Server" (INS) bietet die Networking-Company einen Server zum Ausbau virtueller privater Netze an. Der INS ist laut Hersteller eine flexible und ausbaufaehige Plattform, die weiterfuehrende intelligente Dienste zur Verfuegung stellt und Dial-up-Frame-Relay ueber ein Weitverkehrsnetz sowie vermittelte vir-tuelle Verbindungen (Switches Virtual Circuits) einschliesst.

Fuer Dieter Anker, Stratacoms Geschaeftsfuehrer fuer Zentraleuropa, eroeffnet der INS interessante Moeglichkeiten beim Aufbau virtueller Unternehmensnetze. Weiter sieht Anker durch die wachsende Abhaengigkeit des Marktes von Frame Relay und die zunehmende Verfuegbarkeit von ISDN einen grossen Bedarf fuer die Dial-up- Optionen des neuen Servers, die die Anbindung von remoten Standorten erlauben und die Moeglichkeit einer Backup- Waehlverbindung fuer Frame-Relay-Dienste beinhaltet.

Mit der ISDN-Option will Stratacom den Anwendern eine Alternative zu den bisherigen dedizierten Verbindungen bieten und Unternehmen so die Integration von abgelegenen Standorten oder Mitarbeitern, die von zu Hause aus arbeiten, in bestehende Corporate Networks ermoeglichen.

Zudem erleichtert der Waehlverbindungsaufbau des INS, wie es beim Hersteller heisst, die Migration kritischer Applikationen wie SNA hin zu Frame-Relay-Netzen. Hier kann, wenn eine dedizierte Frame- Relay-Zugangsleitung gestoert ist, die Verbindung durch das Dial- Backup automatisch wiederhergestellt werden. Fuer Greg Moore, Network-Marketing-Direktor bei Compuserve, passt der INS gut in die Gesamtstrategie des "Waehldienste-Anbieters", der seinen Kunden den Zugang zu dem Compuserve Remote LAN, dem weltweiten X.25-Dienst sowie dem Frame-Net bietet.

Darueber hinaus ermoeglicht der INS laut Stratacom den Aufbau vermittelter, virtueller Verbindungen fuer ATM-Dienste innerhalb eines Weitverkehrsnetzes. Um die Integration neuer Standards zu erleichtern, basiert das Design des Servers auf den Standards des Frame-Relay- und ATM-Forums. Erste Feldversuche beginnen im vierten Quartal 1994.

Am Anfang wird die Softwareplattform auf einer Unix-Workstation arbeiten, wobei der Schluessel der INS-Funktionalitaet in der dynamischen Interaktion zwischen der auf der Workstation laufenden Anrufverarbeitungs- und Signalisierungsdatenbank sowie der Netzdatenbank zu sehen ist. Diese stellt die Anwenderidentifikation sowie die Nutzungs- und Berechnungsdaten bereit, die die privaten und oeffentlichen Netzbetreiber benoetigen.