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28.04.1978

Insgesamt weniger Besucher als im Vorjahr von der Polizei gezählt:Weitgehend Zufriedenheit im CeBIT

HANNOVER - Besucherzahlen gibt's in Hannover während der Messe aus technischen Gründen traditionell nicht. Doch weniger Autos auf den Luftbildern, die die Hannoveraner Polizei täglich von den Messeparkplätzen schießt dokumentieren. Der Besuch ist schwächer als im Vorjahr. Dennoch herrschte im CeBIT bisher Zufriedenheit.

Tenor: Qualifiziertes Fachpublikum. Auch Burroughs-Geschäftsführer Manfred Miller freut sich über (allerdings eingeladene) Experten auf dem Stand und kommentiert fatalistisch : Selbst wenn die Messe mies wäre, "könnte sich's von der Groß-EDV keiner leisten, nicht präsent zu sein".

Peter Dietz (Dietz Computer-systeme) hat die totale Entscheidung für ein verstärktes Engagement im CeBIT nicht bereut: "Wir haben auf einer um die Hälfte vergröße(...) Fläche glatt einhundert Prozent mehr Erstkontakte - aufgeschrieben. "

Siegfried Pühlhorn (Branchware) auf dem Software-Dach bleibt nur noch in Hannover, "weil die Systems eine Messe der EDV-Leiter und Programmierer ist, die sich überall Anregungen holen, aber nur, um dann alles selbst zu stricken". Pühlhorn sieht aber mit Interessen das am Wochenende konsequent gesperrte Software-Büro von ADV/Orga auf dem CeBIT-Dach.

Bei Kienzle heißt der Wunsch vor allem: "Endlich eine Rolltreppe aufs Dach zu bauen, damit man aus der Kunstlichtatmosphäre schneller an die frische Dachluft kommt." Und dann glaubt der Werbechef der Schwarzwälder, Hannes Wenzel, daß auch eine "CeBITa", eine nicht mehr voll über die Messe laufende Informatik- und Hardware-Show beitragen könnte, das Angebot besser präsentieren zu können. Diese Entkupplung ließe sich allein durch eine Zeitverschiebung (wie mit der Luftfahrtschau) erreichen.

Aber es gibt auch Stimmen, die CeBIT-Tage überhaupt zu kappen nur noch von Montag bis Freitag Messe zu machen - und die reinen Showleute draußen zu lassen. Denn die Gruppen Halbwüchsiger, die teure Prospekte stapelweise an den Ständen einsacken, sind nirgendwo gern gesehen.

Übrigens sollte es gerade im CeBIT möglich sein, mittels eines vernünftigen BDE-Systems festzustellen, wer Fachpublikum ist und wer nicht.