Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

17.09.1982 - 

Branchenprogramm für Elektro- und Fernsehhandel:

Installationskalkulation im Dialog

FILDERSTADT (hh) Für Elektroinstallateure und den Fachhandel für Elektrogeräte, Rundfunk und Fernsehen entwickelte das Softwarehaus Wittke und Riegraf aus Filderstadt eine Branchenlösung. Das Programm läuft unter CP/M und wird von dem Unternehmen als Komplettlösung mit einer HP 125 von Hewlett-Packard angeboten.

Als Zielgruppe strebt Hans-Peter Wittke, Geschäftsführer des Filderstädter Hauses, Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von mindestens sieben Mitarbeitern an. Das Hauptaufgabengebiet des Systems liegt in der Rechnungsstellung, der Kontrolle der offenen Posten durch das Mahnwesen, der Überwachung der Baustellen und der Kalkulation. Daneben ist auch die Arbeitszeiterfassung und die Lohnberechnung mit dem Programm durchführbar. Geschrieben wurde die Software in Cobol. Der Benutzer wird in diesem dialogfähigen Programm über Funktionstasten geführt, erläutert Hans-Peter Wittke.

Das Unternehmen schließe momentan Verträge mit verschiedenen Großhändlern ab; aktuelle Lieferdaten werden dann dem Anwender auf einer Diskette übergeben, so daß Preise und Artikelnummern nicht mehr gesondert erfaßt werden müssen.

Einen Vorteil seines Programmes sieht Wittke auch im Kaufpreis. Er beträgt für Hard- und Software rund 32 000 Mark. Die Software allein kostet rund 6000 Mark. Dies sei, so Wittke, ungefähr die Hälfte des Konkurrenzpreises. Als Mitbewerber auf diesem Markt sieht der Geschäftsführer Olivetti, Nixdorf und CTM.

Die Softwarewartung werde von Wittke und Riegraf übernommen, die Hardware wartet Hewlett-Packard. Eine Einweisung in das Programm erfolge entweder in den Räumen des Filderstädter Unternehmens oder direkt beim Kunden, erläutert Wittke. Ein Anwenderhandbuch mit Listings und Maskendarstellung sei darüber hinaus vorhanden.