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22.09.1995

Institut der deutschen Wirtschaft prognostiziert IW: Aenderungen beim Tarif bremsen die Online-Dienste

BONN (vwd) - Online-Dienste werden durch die ab 1. Januar 1996 vorgesehene Gebuehrenaenderung der Deutschen Telekom AG, Bonn, in ihrem Wachstum deutlich gedaempft werden, da auf die Multimedia- Nutzer ein "kraeftiger Kostenschub" zukomme. Diese Prognose gibt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Koeln, ab.

Wer als Privatkunde an 20 Tagen im Monat jeweils eine Stunde ueber Telekomleitung in Datennetzen recherchiert, muss laut IW im naechsten Jahr mit 57,60 (heute 23,00) Mark monatlich eine um 150 Prozent hoehere Rechnung akzeptieren.

Betriebe, die sich fuer taeglich zwei Stunden einloggen, kommen auf 192 statt der bisher faelligen 92 Mark. In den preisguenstigeren Nachtstunden zwischen 21 und 5 Uhr fallen fuer die Privatkunden bei der angefuehrten Modellkalkulation 36 (bislang 23) Mark an. Unternehmen wuerden mit 72 (statt 92) Mark sogar guenstiger fahren als heute. Allerdings, so das IW, sei Recherche in der Nacht "keine realistische Alternative". Derzeit schnellten die Anschluesse fuer den Telekom-eigenen T-Online-Dienst "rasant nach oben", fuehren die Wirtschaftsforscher weiter aus. Mit ihrer Tarifpolitik stelle die Telekom aber ihr geplantes Umsatzwachstum auf 13 Milliarden Mark im Jahr 2000 von heute 440 Millionen Mark in Frage.