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10.09.1993

Instrumentenklaenge sind bereits gesampelt Mit Spea-Karte modelt man den PC zum Audio- und Multimedia-Center um

STARNBERG (pi) - Grafikkartenspezialist Spea Software GmbH, der in vergangener Zeit unter anderem durch die Uebernahme des US- Unternehmens Video Seven von sich reden machte, will den Multimedia-Trend nicht verschlafen. Mit der Audiokarte "V7-Media- FX" koenne man, so das Versprechen der Starnberger, den PC zum kompletten Audiocenter ausbauen.

Mit der Karte spreche man sowohl Berufsmusiker als auch Profi- Multimedia-Anwender an. Die V7-Media-FX-Karte basiert, so das Unternehmen weiter, auf einer Entwicklung der Firma Ensoniq. Herzstueck sei dabei der von dem Keyboard-Hersteller Ensoniq stammende Soundscape-Chipsatz. Die Karte arbeitet nach der "Wavetable-Sampling"-Technik. Der Klang der zu reproduzierenden Instrumente ist bereits gesampelt und im Speicher des Boards abgelegt. Die Soundsamples stammen original aus dem Ensoniq-Labor und sollen deshalb in der Wiedergabe naturgetreu sein.

Das wuerden auch die 16-Bit-A/D- beziehungsweise D/A-Wandler garantieren. Sie arbeiten bei der Wiedergabe mit einer Sampling- Rate von bis zu 44,1 Kilohertz, bei der Aufnahme mit 44,1 Kilohertz, 22,05 Kilohertz oder 11,025 Kilohertz.

32 Stimmen lassen sich von Haus aus simultan wiedergeben, durch eine OPL-III-Aufsteckkarte sind weitere 20 Stimmen aufspielbar. Bis zu vier dieser Boards kann man in einem PC betreiben.

Die Audiokarte verfuegt ueber die Adaptec-SCSI-2-Schnittstelle, spricht somit alle CD-ROM-Laufwerke an. Volle Kompatibilitaet besteht zu den Spezifikationen von Adlib und MT-32, durch die Unterstuetzung von General-Midi erschliesst die Media-FX-Karte auch den Spielebereich. Zudem bedient die Spea-Karte die Multimedia- Spezifikation MPC sowie die MPU-401-Emulation.

Verfuegbar wird Speas Audiokarte aber erst im vierten Quartal 1993 sein. Der Listenpreis betraegt 750 Mark, allerdings erwartet der Hersteller wesentlich niedrigere Stra