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25.09.1998

Integration von Ethernet und Token Ring

Viele Unternehmen setzen heute sowohl Token Ring als auch Ethernet im selben Netz ein. Doch leider ist die Integration beider Technologien keine einfache Angelegenheit. Zu viele Unterschiede müssen unter einen Hut gebracht werden. Beispielsweise unterstützt Token Ring 4 KB große Frames, Ethernet dagegen maximal 1,5 KB. Es wäre also notwendig, die Größe der Token-Ring-Frames auf die von Ethernet zurechtzustutzen. Außerdem ist die Reihenfolge der Adreßbits bei Token Ring anders als bei Ethernet. Jede Adresse müßte bei der Übergabe an die andere Technologie entsprechend geändert werden. Nicht zu vergessen sind die verschiedenen Bridging-Schemata: Token-Ring-Source-Routing erlaubt redundante Wege im Netz, weil jedes Frame ein Feld mit Informationen über den Weg enthält. Ethernet fehlt ein solches Feld.

Es gibt verschiedene Ansätze, diese Schwierigkeiten zu überwinden. Translational Bridges arbeiten auf Schicht zwei und verfügen über Prozessoren, die die protokollspezifischen Änderungen vornehmen und das Feld mit der Source-Route-Information zwischenspeichern. Unglücklicherweise leidet darunter die Performance, weil die Verarbeitung aufwendig ist. Als Alternative bietet sich ein Router an. Da Router auf Schicht drei arbeiten, können sie mit den Adressierungsproblemen leichter umgehen. Das gilt natürlich nur für routbare Protokolle wie IP oder IPX. Allerdings ist das eine teure Lösung.Quelle: Madge Networks