Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

15.12.1989 - 

Neues Montageautomations-System von Afag

Integrationslösung für die Fabrikation

HUTTWIL (pi) - Die Afag AG für automatische Fertigungstechnik aus dem schweizerischen Huttwil wird auf der Industrial Handling Messe in Zürich Ende Januar 1990 ihr Automatisierungssystem Mega 1 vorstellen.

Laut Hersteller macht das System in vielen Anwendungen den Einsatz teurer konventioneller Roboter überflüssig.

Um Grundfläche zu sparen, sind der Systemprozessor, die Steuereinheit, die Versorgung und die Benutzerschnittstelle über der Arbeitsebene angeordnet. Der Arbeitsbereich ist mit einem Rahmen umgeben, der auf die jeweiligen Fördersysteme abgestimmt ist.

Vier oder mehr Arme arbeiten in einer Zelle

Mehrfach-Manipulatoren mit allen mechanisch bewegten Teilen werden unter eine Stahlplatte gehängt, in die ein X/Y-Liniennetz photochemisch eingeätzt ist. Permanentmagneten halten die Manipulatoren an der Platte. Eine Luftkissenlagerung zwischen Motor und Platte ermöglicht es, die Manipulatoren auf der Plattenfläche zu bewegen .

Das Mega-1-System kann direkt mit CAD-Daten gesteuert werden. Jeder Manipulator führt einen kompletten Montagezyklus im Takt mit den schnellsten Roboterköpfen aus. Da vier oder mehr Arme in einer Zelle sowohl von oben als auch von unten arbeiten können, ist es möglich, in einer einzigen Zelle Arbeiten auszuführen, die mit konventionellen Robotern mehrere Zellen erfordern würden.

Wegen des kartesischen Koordinatensystems können viele Zuführeinheiten unmittelbar bei der Montagezone installiert werden. Dadurch verkürzen sich Wege, und die Anzahl der Greifformate verkleinert sich. Jeder Manipulator ist mit Schnellwechselflanschen, einer Pneumatik und 20 Steuerleitungen ausgerüstet.

Für nahezu alle Werkzeuge und Sensoren stehen die nötigen Schnittstellen zur Verfügung. Ein intelligenter Werkzeugwechselautomat ist zusätzlich erhältlich.

Melden Detektoren beim Bestücken eines Bauteiles einen Widerstand, wird automatisch eine Scanning-Frequenz eingeleitet, die die Lage der Bohrlöcher in Zehntelsekunden findet.

Die Manipulatoren können von Zelle zu Zelle und auch zwischen verschiedenen Straßen ausgetauscht werden. Beim Mega-1-System wurde für die Programmierung von Bewegungen eine Datenbanksoftware entwickelt.

Mit ihr lassen sich sowohl Mehrfach-Manipulatoren als auch Einarm-Roboter programmieren.

Informationen: Afag/AG für automatische Fertigungstechnik, CH-4950 Huttwil, Fiechtenstraße 32, Telefon: 0 63/72 29 29