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01.10.1982 - 

GE: Einbindung des Manufacturing-Bereichs zu erwarten

Integriertes CAE für Konstrukteure

HÜRTH (je) - Große Einspareffekte, die eine nahezu unmittelbare Amortisation der getätigten Investition mit sich bringen, verspricht die General Electric Informations-Service GmbH, Hürth, den Anwendern in ihrer integrierten CAE-Software. Das völlige Umstellen einer Konstruktionsabteilung auf dieses neuartige Verfahren, räumt General Electric (GE) jedoch ein, ist eine Sache von Jahren.

Auf einer Veranstaltung der GE in der Hürther Zentrale berichtete Dr. Jason R. Lemon, Vice-President von GE-CAE International Inc., über Anwendungen in der Automobilindustrie, die dank der Analyse- und Simulationsfähigkeiten dieser Software eine Neuentwicklung von Fahrzeugen statt mit vormals 150 mit nunmehr 15 Prototypen erlaubten, da die Tests nur noch Bestätigungscharakter zu haben brauchten.

Zu den deutschen Anwendern, die diese GE-Software ganz oder teilweise nutzen, gehören das Volkswagenwerk und die Adam Opel AG.

Die Weiterentwicklung des CAE-Systems wird in die Richtung einer zusätzlichen Integration des Materialwirtschafts- und Produktplanungsbereichs gehen, sagte Lemon und griff damit einen Gedanken auf, den auch bereits Professor Dr. August-Wilhelm Scheer von der Universität Saarbrücken auf derselben Veranstaltung geäußert hatte. Schon der gegenwärtig erreichte Integrationsgrad des Systems rechtfertigt nach Lemons Ansicht die Behauptung, daß es für GE in diesem speziellen Marktsegment keinen direkten Mitbewerb gibt.