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10.11.2000 - 

Matranet stellt neue Sicherheitslösungen vor

Integrität bei Datenübertragungen durch Tunnel und Wall

MÜNCHEN (CW) - Der französische Hersteller Matranet aus Vélizy stellt Version 4.5 der Firewall "M Wall" sowie "M Tunnel 2.0", eine Verschlüsselungssoftware für virtuelle private Netze (VPN), vor. Die beiden Lösungen wurden mit neuen Funktionen ausgestattet und erlauben die Administration über eine gemeinsame Konsole.

Die Sicherheitslösung M Wall 4.5 basiert auf "Gauntlet" von Network Associates und setzt zum Schutz vor Eindringlingen eine Proxy-basierte Inspektion ein. Das Unternehmen hält insgesamt 26 verschiedene Proxies bereit, um mit jeweils einem davon Protokolle wie FTP, HTTP, SMTP und POP 3 von einer zu anderen Seite der Firewall ohne direkten Kontakt zwischen Intranet und Außenwelt zu geleiten. Trotzdem lassen sich laut Anbieter in Kombination mit der Adaptive-Proxy-Technik ähnliche Übertragungsgeschwindigkeiten erzielen wie mit einfacher IP-Paketfilterung.

Die neue Version unterstützt neben herkömmlichen Standards auch IIOP (Internet Inter-ORB Protocol) und HTTP 1.1. Außerdem wurde das Überwachungskonzept so konzipiert, dass sich die Benutzer optional nur einmal bei einem Proxy identifizieren lassen müssen, das Ergebnis wird dann an die übrigen Proxies weitergeleitet. Für individuelle Anwender oder -Gruppen können verschiedene Sicherheitsbestimmungen definiert werden, etwa die Zulassung spezieller HTTP-Typen oder die Sperrung von Java-Applets, Javascript- und Active-X-Komponenten. Bei Kombination mit M Tunnel 2.0 werden die Administrationsfunktionen über eine gemeinsame Schnittstelle und eine neue Konsole verwaltet.

Das ebenfalls neu aufgelegte Sicherheitssystem M Tunnel authentifiziert über eine asymmetrische Verschlüsselung die Enden einer Datenverbindung und sorgt für den Austausch der Sitzungscodes zur Ver- und Entschlüsselung von Mitteilungen. Die Inhalte selbst werden komplett symmetrisch verschlüsselt. Zur Verfügung stehen dazu Algorithmen wie DES mit 56 Bit oder Triple DES mit 168 Bit Schlüssellänge. Während der Hersteller bisher die Generierung von privaten oder öffentlichen Schlüsseln sowie der Zertifikate übernahm, können die Anwender nun auch ein integriertes Management-System benutzen, das ein Zertifizierungsmodul nach Ipsec-Standard verwendet. Außerdem besteht die Option, unternehmenseigene oder externe Zertifizierungs-Management-Systeme einzusetzen.

Zu den weiteren Features zählt die Möglichkeit, verschiedene Filterfunktionen für verschlüsselte oder uncodierte Datenströme zu definieren. Durch Authentifizierung der IP-Pakete wird deren Herkunft bestimmt und die Integrität der Daten gewährleistet. Weiterhin kann die Balance-Funktion beim Einloggen ins VPN andere Internet-Verbindungen des Anwenders abbrechen und dadurch ein Eindringen aus dem WWW über den Client-Rechner erschweren.

Die Lösungen M Wall und M Tunnel laufen auf den Plattformen Microsoft Windows NT, Unix BSDI 4.1 und Sun Solaris 2.6, die Anwender können mit Windows 95 oder NT arbeiten.