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23.03.2009

Intel baut Stromspar-CPUs für ultraportable Notebooks

Die Prozessoren sind eine Antwort auf AMDs "Athlon Neo".

Besonders stromsparende Prozessoren für preiswerte ultraportabe Notebooks will Intel im zweiten Quartal herausbringen. Nach Firmenangaben werden die ULV-Prozessoren (Ultra Low Voltage) Teil der Mobilplattform "Montevina Plus", die als Update auf das aktuelle Montevina folgt.

Die neuen Chips könnten dann ihren Platz in besonders dünnen und kleinen Laptops mit voller PC-Funktionalität finden. Aktuell kosten solche Ultraportables meist mehr als 1500 Dollar. Intel hofft, mit seinen neuen Mobil-CPUs auch den Preisbereich zwischen 600 und 1300 Dollar bedienen zu können.

"Es wird viel mehr ultradünne Laptop-Modelle auf verschiedensten Preispunkten geben, nicht mehr nur einen einzigen im Highend", so eine Firmensprecherin. "Sowohl Geschäfts- als auch Privatkunden bekommen damit mehr Auswahlmöglichkeiten."

Die neuen Prozessoren werden weniger Platz benötigen und Strom verbrauchen als die aktuellen "Core-2-Duo"-ULV-Chips, die rund zehn Watt ziehen. ULV-Core-2-Duos stecken derzeit in besonders leichten Notebooks wie dem "X300" von Lenovo, Apples "MacBook Air" oder dem "LifeBook P8020" von Fujitsu. Mit "Atom" liefert Intel außerdem günstige Prozessoren für abgespeckte Rechner wie Netbooks. Solche Geräte eignen sich aber nur für Basisaufgaben wie Web-Browsen und Textverarbeitung.

Mit den neuen ULV-Chips könnte Intel auch einen Strich durch die Rechnung von Advanced Micro Devices machen, sich einen größeren Anteil am Markt für Ultraportable-CPUs zu erobern. AMD hatte im Januar den "Athlon Neo" für günstige ultraportable Notebooks im Preisbereich von 500 bis 1500 Dollar vorgestellt und dabei Intel kritisiert, weil der Marktführer nur sehr teure Ultraportable-Chips anbiete. (fn)