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11.09.1998 - 

IBM, Compaq und HP entwickeln Bustechnik

Intel bekommt Konkurrenz von den eigenen Kunden

Offiziell halten sich die Entwicklungspartner noch bedeckt, was die Details der Technik betrifft. Das "Wall Street Journal" berichtet unter Berufung auf ein internes Papier, es handle es sich um ein Chipdesign, das die interne Busgeschwindigkeit von bislang 66 auf 133 Megahertz erhöhen soll. Die Hersteller fürchten offenbar, daß Intel über eigene, proprietäre Erweiterungen des bislang von einem Standardisierungsgremium überwachten PCI-Designs die Bustechnik kontrollieren und damit zusätzliche Lizenzgebühren von PC-Produzenten fordern könnte.

Derzeit ist die Troika bemüht, Intel für die Unterstützung der als "PCI-X" bezeichneten Technik zu gewinnen. Wie es heißt, soll das Chipdesign zunächst ausschließlich in PC-Servern eingesetzt werden, die einen besonders hohen Datendurchsatz benötigen. Bill Miller, ein Sprecher des Halbleiterkonzerns, bestritt unterdessen die unterstellte Absicht, Intel versuche proprietäre Erweiterungen am PCI-Design durchzusetzen. "Es ist ein offener Prozeß", erklärte Miller. "Wir kontrollieren ihn nicht."

Branchenbeobachter hingegen bezweifeln, daß Intel die Bemühungen von IBM, Hewlett-Packard und Compaq widerstandslos hinnehmen wird. "Es wäre wie ein Gesichtsverlust, wenn Intel die Kontrolle über die Technik verlöre", kommentierte Peter Glaskowsky, Analyst bei Micro Design Resources in Sunnyvale, Kalifornien. Das Unternehmen habe immer versucht, die gesamte Hardwareplattform zu beherrschen.