Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

21.12.1990 - 

486er-Plattform basiert auf EISA

Intel bringt drei Platinen für das Server-Geschäft der OEMs

FELDKIRKEN (pi) - Mit der Bezeichnung "403E" und "402" hat die Intel GmbH, Feldkirchen bei München, ihre neuen Rechner mit 486-Prozessor versehen. Außerdem stellt der US-Hersteller für OEMs die 386SX-Plattform "300 LPSX-16" vor.

Der Server 403E basiert auf dem erweiterten Industriestandard des EISA-Busses und ist mit 33 Megahertz getaktet. Das Standmodell wurde für Abteilungen mit über 50 Anwendern konzipiert. Zehn freie EISA-Steckplätze und acht Slots für Peripheriegeräte mit halber Bauhöhe gehören zur Ausrüstung des Towers. Die OEMs können, so die Chip-Bauer, zwischen einer Platinen- oder einer Systemversion wählen.

Die komplett konfigurierte Lösung besteht laut Anbieter aus einem Host-Adapter mit SCSI-Schnittstelle und einem SCSI-Festplatten-Laufwerk mit einer Kapazität von 170 MB. Zur Datensicherung kann ein Laufwerk für 150-MB-Magnetbänder installiert werden. Ferner lassen sich die Informationen auf 5,25- und 3,5-Zoll-Disketten ablegen. Der Arbeitsspeicher hat eine Kapazität von 8 MB.

Für Benutzergruppen mit bis zu zehn Usern, präsentiert Intel das Modell 402 Der Mikroprozessor arbeitet mit einer Taktrate von 25 Megahertz und verfügt über sieben freie Steckplätze nach dem Industriestandard sowie einen Speicher von 32 MB. Beide 486er-Plattformen sind von Novell und Banyan für den Netzwerk-Einsatz zertifiziert.

An OEMs richtet sich die Offerte des 300 LPSX-16-Modells. Dabei stellt der Hersteller die volle Windows-Funktionalität in den Vordergrund. Der Prozessor ist mit 16 Megahertz getaktet. In ein kompaktes Gehäuse sind eine SVGA-Grafikkarte, ein IDE-Festplatten-Laufwerk, je eine serielle und parallele Schnittstelle, ein PS/2-Maus-Port und ein Co-Prozessor-Sockel integriert.

Zur Standardkonfiguration gehören 1 oder 2 MB RAM, drei ISA-Steckplätze, ein ROM-Bios von Phoenix Technologies sowie ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk. Für das Gerät liegt Intel zufolge ein Zertifikat von Novell vor, außerdem wird das Vines-Betriebssystem von Banyan unterstützt.

Die Rechner 300 LPSX-16 und 402 sind ab sofort erhältlich, das Modell 403E soll im ersten Quartal 1991 auf den Markt kommen.