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19.12.2003 - 

Stromsparender und kostengünstiger als der Pentium M

Intel bringt neue Celeron-Prozessoren

MÜNCHEN (CW) - Einige Monate früher als geplant, liefert Intel erste Exemplare eines neuen Celeron-Prozessors für mobile PCs aus.

Der neue stromsparende Celeron mit "Ultra-Low-Voltage"-Technik ist mit 800 Megahertz getaktet und arbeitet mit 512 KB Cache. Im Unterschied zu bisherigen Typen der Celeron-Baureihe, die sich aus dem Pentium III-M oder dem Pentium 4 ableiteten, stammt das Design des neuen Chips in seiner Grundstruktur von Intels moderner Mobil-CPU Pentium M. So nutzt der Celeron den 400 Megahertz schnellen Bus des Pentium M. Damit können Mobil-PC-Hersteller Bauteile verwenden, die für den "größeren" Chip entwickelt wurden, was die Preise senkt.

Der neue Celeron hat nur halb so viel Cache und ist langsamer getaktet als Pentium-M-Prozessoren. Die gibt es ab 900 Megahertz, gängiger sind allerdings Ausführungen mit 1,3 oder 1,7 Gigahertz. Dieser Unterschied allein reduziert schon den Stromverbrauch des Celeron. Der Pentium M gilt aufgrund seiner Wärmeentwicklung allgemein als kaum geeignet für Geräte, die keine Ventilatoren besitzen und kompakter gebaut sind als Notebooks.

Intel hat mit dem Celeron nicht nur die Ablösung des Pentium III-M im Sinn, sondern zielt, so eine Unternehmenssprecherin, "auf einige spezifische Mobilmärkte". Offenbar sind damit vor allem Hersteller von Tablet PCs gemeint, denn an die gingen die ersten Celeron-Exemplare. Obwohl Intel noch keine Preise für den Celeron bekannt gegeben hat, sind Chips dieser Baureihe traditionell günstiger als Pentium-CPUs. Marktbeobachter gehen davon aus, dass Tablet PCs mit dem Celeron rund 300 Euro billiger auf den Markt kommen könnten als mit dem Pentium M. (ls)