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02.01.2007

Intel erleidet Rückschlag im Antitrust-Verfahren

Vor Gericht sind jetzt auch Dokumente zugelassen, die außerhalb der USA erstellt wurden.

Das Bezirksgericht in Delaware hat Intel aufgefordert, Dokumente und andere Unterlagen zu präsentieren, die Geschäfte auch außerhalb der USA betreffen. AMD hofft, dass die Durchsicht der Unterlagen Intels potenziell wettbewerbsfeindliche Praktiken belegen wird. Intel habe nicht nur die Vorschriften des Sherman Antitrust Act, sondern auch andere, weltweit akzeptierte Wettbewerbsgesetze verletzt. "Dieses Gerichtsverfahren bleibt damit stark fokussiert auf das weltweite Fehlverhal- ten eines globalen Monopolisten", kommentiert AMD-Verwaltungschef Thomas McCoy die Gerichtsentscheidung. Zudem sei es jetzt für Intel und seine ausländischen Partner unmöglich, Dokumente zurückzuhalten, in denen der Wettbewerb per se ferngehalten wurde.

AMD ist der Meinung, dass Intel seine weltweite Monopolstellung dazu benutzt hat, andere Anbieter ganz oder teilweise vom Geschäft auszuschließen. "Damit sind letztlich die Verbraucher weltweit geschädigt worden", erklärte McCoy. Der Chiprivale hatte Ende Juni 2005 Klage gegen Intel eingereicht.

Ein gerichtliches Vorverfahren Mitte Dezember hatte ergeben, dass das Prozessorgeschäft eindeutig auf einem globalen Markt stattfindet und dass rund 68 Prozent der weltweiten Produktion von PCs mit x86-Chips an Kunden außerhalb der USA verkauft werden. Deshalb sei es für AMD zwingend notwendig, dass im Antitrust-Verfahren gegen Intel auch ausländische Dokumente zugelassen werden. (kk)