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03.04.1998 - 

Beim Merced wurde insbesondere die Zahl der Register erhöht

Intel gibt Einblicke in Epic-Technik

03.04.1998

Intel teilt intern den Rechnermarkt in vier Segmente auf, für die in diesem Jahr jeweils neue Prozessoren vorgestellt werden sollen. Am 2. April kommt die mobile Version des Pentium-II-Chips auf den Markt, der mit Taktraten zwischen 233 und 300 Megahertz zu haben sein wird. Obwohl der 266-Megahertz-Baustein nur wenig mehr Strom verbraucht als der Pentium-MMX mit 166 Megahertz, verspricht Yu für den "Mobile Deschutes" eine relative Leistungssteigerung um knapp das Doppelte. Die Stromaufnahme von nur 1,7 Volt verdankt der neue Mobilchip der Fertigung in 0,25-Mikrometer-Technik. Zudem erhält er einen Level-2-Cache mit 512 KB und ein um ein Viertel kleineres Package als die Desktop-Variante.

Für Server und große Workstations werden die mit dem Codenamen "SVW" benannten Pentium-II-Prozessoren zum Zug kommen, deren Level-2-Cache 2 MB groß sein wird. Die schnellere Systembusfrequenz von 100 statt 66 Megahertz soll, zusammen mit dem neuen "Slot 2", die Leistung des SVW-Chips auf das Vierfache der derzeitigen 300-Megahertz-Variante des Pentium II steigern.

Yu gab außerdem erste technische Einblicke auf die zukünftige 64-Bit-CPU "Merced", die mit der neuen Technik "Explicitly Parallel Instruction Computing" (Epic) arbeitet. Der Intel-Manager bezeichnete die Hardware als massiv-parallel. Im Vergleich zur P6-Architektur, die nur zwei Integer- und eine Fließkommaeinheit sowie jeweils acht Register enthält, baut Epic auf viele Integer- und Fließkommaeinheiten und insbesondere auf jeweils 128 Register. Mit "Predication" hat sich Intel auch eine Art "Markenzeichen" dafür einfallen lassen.