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04.07.2003 - 

In der Praxis kaum ein Leistungsgewinn

Intel hat Pentium 4 ausgereizt

SAN FRANCISCO (IDG) - Intels neuer und schnellster Pentium 4 ist auf 3,2 Gigahertz getaktet, bringt in der Praxis aber kaum mehr Leistung als die 3,0-Gigahertz-CPU. Es könnte der letzte P4 vor der künftigen "Prescott"-Reihe sein.

Die "PC World", eine Schwesterpublikation der COMPUTERWOCHE, hat den neuen Intel-Chip in einem System getestet, das mit 1024 MB RAM und einer Grafikkarte "Radeon 9800 Pro" ausgestattet war. Mit identischen Systemen liefen Vergleichtests des 3,0 Gigahertz schnellen Pentium 4 und des "Athlon XP 3200". Die AMD-CPU ist auf 2,2 Gigahertz getaktet, ihr Frontside-Bus auf 400 Megahertz. Der Frontside-Bus der Pentiums weist 800 Megahertz auf.

Im aktuellen Testverfahren "PC-World-Bench 4" kam der Rechner mit Intels schnellstem Pentium auf 132 Punkte, während es mit seinem älteren Bruder 126 Punkte waren. Das AMD-basierende System hatte 137 Punkte erreicht. Die Unterschiede sind im allgemeinen Leistungstest also marginal. In CPU- und grafikintensiven Tests mit Spielen ergaben sich widersprüchliche Ergebnisse, wobei je nach Spiel Intel oder AMD die Nase vorn hatten. Der Unterschied zwischen den beiden Intel-Prozessoren ist vernachlässigbar. Der Preis allerdings nicht: Das Testsystem mit dem neuen Pentium 4 kostet 3778 Dollar, das Modell mit dem älteren P4 schlägt mit 3528 Dollar und die AMD-basierende Maschine mit 3319 Dollar zu Buche.

Die 3,2-Gigahertz-Variante des P4 dürfte die letzte CPU der Pentium-4-Reihe sein. Die unter dem Codenamen "Prescott" entwickelte Nachfolgegeneration soll in der zweiten Hälfte dieses Jahres erscheinen. Die neue CPU wird im 90-Nanometer-Verfahren hergestellt, während Intel für den Pentium 4 das 130-Nanometer-Verfahren verwendet. Der Prescott soll einen 16 KB großen Level-1-Cache besitzen, beim P4 sind es 12 KB, und der Level-2-Cache verdoppelt sich von 512 KB auf 1 MB. (ls)