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27.08.1999 - 

Neue Switches und Router

Intel-Komponenten stoßen in die Unternehmenszentrale vor

FRAMINGHAM (IDG) - Intel wird sein Portfolio im Netzwerkbereich kräftig aufstocken. Das Unternehmen hat Pläne für Switches und Router in den Schubladen liegen, die es im Oktober in Produkte umsetzen will.

Nach Informationen der amerikanischen CW-Schwesterpublikation "Network World" arbeitet Intel an einem modularen Gigabit-Switch. Das Gerät läuft hausintern unter der Bezeichnung "Brewster" und soll als Layer-3-Switch im Kern eines Unternehmensnetzes eingesetzt werden. Es integriert acht 1000Base-SX-Module und 24 Ports zum Anschluß von Ethernet- und Fast-Ethernet-Komponenten via Kupferkabel. Der Switch, der sich nach Intel-Plänen in die 6000-Serie einreihen wird, läßt sich auf maximal 32-Gigabit-Ethernet- und 96 kombinierte 10- beziehungsweise 100-Mbit/s-Anschlüsse aufrüsten. Die interne Durchsatzleistung soll 47,5 Millionen Pakete pro Sekunde betragen.

Intel tritt in diesem Markt gegen eine starke Konkurrenz an. Während der Chip-Krösus bei den Gigabit-Ethernet-Adapterkarten unter den Marktführern vertreten ist, beherrschen Cisco, 3Com, Nortel und Hewlett-Packard 70 Prozent des Marktes für Gigabit-Switches. Dennoch wird Intel sein Gerät aller Voraussicht nach im Herbst auf den Markt bringen und arbeitet offensichtlich schon an dessen Nachfolgemodell, das das Layer-4-Switching beherrschen soll. Die wichtigsten Komponenten werden redundant ausgelegt sein.

VPN-Gateway als integriertes Zugangs-Tool

Für die Anbindung von Niederlassungen entwirft Intel derzeit die zwei Router "9500" und "8200". Details über diese Geräte sind noch nicht zu erfahren, der Anbieter deutete lediglich an, daß sie Frame Relay sowie X.25 unterstützten und Funktionen zur besseren Bandbreitenauslastung im WAN enthalten werden. Die Router werden vermutlich die Geräte "Express 9000" und "Express 8100" ablösen. Letzteres verfügt über einen Fast-Ethernet- und einen WAN-Port, der ISDN-Verkehr mit 128 Kbit/s, Frame Relay und X.25 überträgt. Der Express 9000 unterstützt zwei WAN-Anschlüsse und Übertragungsraten von maximal 3 Mbit/s.

Als Hochleistungs-Router für die Unternehmenszentrale wird es ab Oktober oder November ein Gerät von Intel geben, das derzeit den Namen "Pt. Reyes" trägt. Auch in diesem Fall hält sich der Hersteller bedeckt. Gerüchten zufolge soll das Produkt ähnlich konzipiert sein wie der zentrale Router "Shiva Integrator 500" von der Intel-Tochter Shiva. Dieser enthält drei Slots, die Module für Primery-Rate-Interface-ISDN, Frame Relay, X.25, Mietleitungen und Wählverbindungen aufnehmen können.

Anderen Meldungen zufolge arbeitet Intel darüber hinaus daran, Shivas "Lanrover VPN Gateway" zu einer integrierten Zugangskomponente auszubauen, die Daten und Sprache gleichermaßen überträgt. Bis zur Auslieferung dieses Produkts wird noch ein Jahr verstreichen. Es soll regelbasiertes Management erlauben und Daten im WAN wie auch im LAN verschlüsseln können.