Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

03.05.2002 - 

Keine Gehaltserhöhungen im Jahr 2001

Intel kürzt Bonuszahlungen für Topmanager

03.05.2002
MÜNCHEN (CW) - Die Intel-Verantwortlichen haben angesichts des Gewinneinbruchs im letzten Jahr ihre Gehälter eingefroren. Ferner wurden die Boni um mehr als die Hälfte gekürzt. Allerdings hat sich die Führung die selbst verordnete Bescheidenheit mit Aktienoptionen versüßt.

Nachdem Intel im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinneinbruch um 88 Prozent auf 1,29 Milliarden Dollar verzeichnete, müssen nun auch die Topmanager des kalifornischen Chipherstellers den Gürtel enger schnallen. Laut einer Pflichtmitteilung Intels an die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) erhielt die vierköpfige Führungsriege für 2001 nur etwa die Hälfte des Bonus, der im Jahr 2000 ausgezahlt worden war. Die Gehälter für das vergangene Jahr wurden laut dem Bericht an die Börsenaufsicht eingefroren.

Trotzdem dürften die Intel-Manager nicht am Hungertuch nagen. CEO Craig Barrett erhielt 2001 ein Gehalt in Höhe von 575000 Dollar. Sein Bonus lag knapp über einer Million Dollar. Im Jahr 2000 hatte der Intel-Chef noch 2,78 Millionen Dollar an zusätzlicher Prämie eingestrichen. Auch Chairman Andy Grove, COO Paul Otellini und CFO Andy Bryant mussten sich mit dem gleichen Gehalt wie im Jahr 2000 zufrieden geben. Sie verdienten zwischen 260000 und 525000 Dollar. Die Bonuszahlungen betrugen zwischen 468000 und 981000 Dollar und lagen damit um mehr als die Hälfte unter den Werten des Vorjahrs.

Als Kompensation für die geringeren Bezüge gewährte sich Intels Führungsriege jedoch doppelt so viele Aktienoptionen wie im Vorjahr. Firmenchef Barrett verkaufte letztes Jahr 544000 Intel-Aktien, die ihm 17,26 Millionen Dollar einbrachten. Allerdings bekam auch er den gesunkenen Kurs des Papiers zu spüren. Ein Jahr zuvor hatte er mit dem Verkauf von 558000 Anteilen noch 27,65 Millionen Dollar verdient. (ba)