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04.09.1998 - 

Analyst erwartet weitere Einbußen

Intel leidet unter dem Erfolg der Low-cost-PCs

Das Umsatzwachstum Intels werde sich in den nächsten Jahren deutlich verlangsamen, prognostiziert Tom Kurlak, Analyst bei der renommierten New Yorker Investmentfirma Merrill Lynch. Grund dafür sei der zunehmende Anteil von Prozessoren, die im Markt für billige PCs abgesetzt werden. Dort sind die Gewinnspannen deutlich niedriger als beim Verkauf von Intels Hochleistungs-CPUs der Typen "Pentium II" und "Pentium II Xeon".

Den Angaben Kurlaks zufolge ist der durchschnittliche Verkaufspreis von Intel-Prozessoren seit dem ersten Quartal 1997 um 24 Prozent auf unter 200 Dollar gesunken. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sei ein Rückgang um weitere 33 Prozent zu erwarten. Vor diesem Hintergrund werde es schwer für den Hersteller, die bisher erzielten Rekordwachstumsraten zu halten.

Die fallenden Durchschnittspreise sind laut dem Analysten auf die wachsende Nachfrage nach Low-cost-PCs zurückzuführen, die heute bereits 27 Prozent der weltweit verkauften Rechner ausmachten. Innerhalb der nächsten zwei Jahre könne dieser Anteil auf 40 Prozent steigen. Der Trend zu billigeren Computern und das geringe Wachstum im ge- samten PC-Markt beeinflußten das Finanzergebnis Intels schon jetzt, so Kurlak. Diese Entwicklung werde sich fortsetzen. Im zweiten Quartal 1998 mußte der Konzern einen Gewinnrückgang um 29 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum hinnehmen (siehe CW 31/98, Seite 36). Der Umsatz ging ebenfalls leicht zurück.