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05.10.1984

Intel-ligent und stet-ig

In den Wäldern um Neuperlach bei München, so wurde Trauerwein berichtet, joggten seit einiger Zeit die Top-Manager der Siemens-DV, um sich für und fertig zu machen.

Ist eindeutig als Wunschdenken zu id-ente-fizieren. Nicht, daß die Amtsbau-AG keine Spitzenleute im Computerbereich hätte - aber wenn es je einen Wald bei Neuperlach gegeben haben sollte, dann ist er spätestens bei der Errichtung der Datasibirsk-Siedlung im Süden abgeholzt worden.

Wahr ist, daß die Münchner mit dem Mainframe-Marktführer über irgendetwas Unwichtiges verhandeln, seitdem Big Blue sein IBMperium durch Firmenzukaufe vergrößern will. Ein Rolm, der Schlechtes darüber denkt.

Dabei überzeugt die IBM durch Intel-ligenz und Stet-ig-keit selbst italienische Minister. Kein Wunder: Die IBM hat noch keinen Antitrust-Prozeß verloren - ob mit Hilfe der besseren Argumente oder der besseren Anwälte, darauf kommt es nicht an. Das walte Katzenbach.

Wer überall die Finger drin hat, so eine uralte Wirtschaftskriminalisten-Weisheit, kann die Hand nicht mehr zur Faust ballen. Doch keine Regel ohne Ausnahme. Hier IBM: immer besser Monopolist. Prost, Mr. Markt. Spätestens 1990 werden Sie sowieso in die Wüste geschickt. Bis dahin haben sich sämtliche IBM-Wettbewerber selbst gekillt.

Sebastian Trauerwein

Information Resources Manager