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22.10.1999 - 

Börsenspot

Intel: Nicht mehr nur Chips

Von Stephan Hornung*

Nachdem der weltweit größte Chiphersteller mit einem Gewinn von "nur" 1,9 Milliarden Dollar die Prognosen der Analysten nicht erfüllen konnte (erwartet worden waren rund zwei Milliarden Dollar), gilt es nun, Intel richtig einzuordnen. Trotz dieser leicht enttäuschenden Zahlen bleibt der Prozessorgigant mit einer Nachsteuerrendite von über 20 Prozent der profitabelste Halbleiterproduzent der Welt. Auch partielle Lieferschwierigkeiten, der anhaltende Preisverfall und die starke Konkurrenz des AMD-Prozessors "Athlon" konnten daran nichts ändern. Hinzu kommt: Durch die immer stärkere Vernetzung und die damit verbundene weitere Verbreitung des PCs sind die Zukunftsaussichten weiterhin sehr gut. Allerdings ist Intel inzwischen längst mehr als ein reiner Prozessorlieferant. Mit einer aggressiven Akquisitionspolitik gelang in den zurückliegenden eineinhalb Jahren der Einstieg in die neuen Geschäftsfelder Netzwerk- und Kommunikationsprodukte sowie Online-Dienste. Besonders erstgenannter Bereich ist nach den Käufen Level One, Softcom, Dialogic und vor kurzem DSP als sehr vielversprechend anzusehen. Bis Ende kommenden Jahres will man allein in diesem Segment einen Umsatz von über einer Milliarde Dollar erzielen. Gegenüber den für 1999 geplanten Gesamteinnahmen ist dies jedoch noch verhältnismäßig wenig. Trotzdem verspricht dieses Business, vorausgesetzt es folgen weitere Übernahmen, langfristig hohes Wachstum samt entsprechender Rendite. Mit einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Jahr 2000 von 28 ist Intel somit angemessen bewertet. Bei weiteren Kursrückgängen in die Nähe von 60 Dollar können interessierte Anleger Positionen aufbauen. (Weitere Börsen-Infos:www.computerwoche.de)

*Stephan Hornund ist Analyst bei der Vermögensverwaltungsgesellschaft CMW GmbH in München. Die hier veröffentlichten Informationen beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig halten. Trotz sorgfältiger Quellenauswahl und -auswertung können wir für Vollständigkeit, Genauigkeit und inhaltliche Richtigkeit der Angaben eine Haftung nur insoweit übernehmen, als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz Haftung begründen. Jede darüberhinausgehende Haftung wird ausgeschlossen. Für Angaben Dritter übernehmen wir kein Obligo, Aktienanlagen sind durch stärkere kursschwankungen gekennzeichnet.