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30.01.1998

Intel nimmt Einfluß auf Java-Firmen

SAN MATEO (IDG) - Quasi durch die Hintertür will Intel erreichen, daß sich der Java-Boom auch im eigenen Prozessorgeschäft bemerkbar macht. Mit Investitionen in junge Java-Entwicklungshäuser stellt der Chipgigant sicher, daß insbesondere deren Tools und Server-Applikationen außer auf Sparcstations von Sun ebenso auf der Intel-Plattform laufen. Derzeit führt der Branchenriese Verhandlungen mit den Java-Spezialisten Weblogic, Supercede und Tower Technology - mit den Firmen Net Dynamics und Silverstream wurden bereits Vereinbarungen getroffen.

Die Strategie ist nicht neu und hat ihr Vorbild im Sun-Lager. Aufgrund des Java-Engagements dort wurden spürbare Zuwächse beim Hardware-Umsatz verzeichnet. Analysten bewerten Intels Kurs deshalb auch nicht als Affront gegenüber Microsoft. Der Hersteller sei bemüht, sein Quasi-Monopol am Desktop auf das Back-end auszudehnen, und Java habe hier das Potential einer dominanten Technik.

Derzeit hält Intel über 100 Beteiligungen. Es gehe nicht nur um die reine Investition, erklärt Unternehmenssprecher Robert Manetta. Man beteilige sich an der Entwicklungsarbeit und erwarte einen Technologieaustausch.