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In die nächste CPU-Generation gehetzt

Intel plant 0,13-Mikrometer-Chips für das kommende Jahr

25.08.2000
MÜNCHEN (CW) - Im Kampf um die Führungsrolle im CPU-Markt ist Intel keine Ruhepause vergönnt. Die für das kommende Jahr geplanten schnelleren Varianten der Prozessoren Pentium III und IV demonstrieren den wachsenden Konkurrenzdruck durch den Erzrivalen AMD.

Nachdem sich Intel und Konkurrent AMD mit der Markteinführung ihrer Gigahertz-Prozessoren erst im Frühjahr ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert hatten, hat sich Intel nun verbesserte Versionen des Pentium III sowie des kommenden Pentium IV auf die To-do-Liste geschrieben. Nach einer inoffiziellen, von den US-Marktforschern Inquest Market Research veröffentlichten Prozessor-Roadmap plant der Chipproduzent, im nächsten Jahr 0,13-Mikrometer-Varianten der beiden CPUs auf den Markt zu bringen. Die schmaleren Leiterbahnen der neuen Architektur ermöglichen höhere Leistung bei geringerem Stromverbrauch. Eine entsprechende Version des Pentium III mit dem Codenamen "Tualatin" soll im zweiten oder dritten Quartal 2001 Marktreife erlangen.

Wie im Frühjahr angekündigt, will Intel den unter dem Codenamen "Willamette" gehandelten Pentium IV rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft präsentieren. Er soll auf 0,18-Mikrometer-Technologie basieren und mit etwa 1,4 Gigahertz getaktet sein. Der Nachrichtendienst "Computergram" vermutet, dass der Chipproduzent damit von seinen urspünglichen Plänen abgewichen ist. Einer früheren Roadmap zufolge, so die Berichte, sollte der Pentium IV bereits auf 0,13-Mikrometer-Technologie basieren. Das scheint Intel mit einem Upgrade (Codename: "Northwood") nachholen zu wollen, das im dritten Quartal 2001 auf den Markt kommen soll. Die 0,13-Mikrometer-Variante könnte nach Einschätzung von Inquest-Analyst Bert McComas die Zwei-Gigahertz-Grenze überschreiten. Unter Zugzwang dürfte Intel durch AMD geraten sein, das seinen Pentium-IV-Konkurrenten (Codename: "Mustang") für Ende dieses Jahres angekündigt hat.