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07.08.1987

Intel plaziert ersten 80386-Mikro im Markt

MÜNCHEN (pi) - Ihren ersten auf dem 80386-Prozessor basierenden Mikrocomputer hat die Intel Corp. jetzt vorgestellt. Das Inter-System 320 wurde konzipiert für Anwendungen, die Echtzeitverarbeitung erfordern, und eignet sich zum Einsatz als Netzwerk-Server. Im Visier hat Intel damit speziell Anwendungen im Finanzbereich (Transaktionsverarbeitung), in der Industrieautomation sowie im medizinischen Bereich und auf dem Kommunikationsmarkt.

Der 32-Bit-Rechner komplettiert die Modellreihe 310 und läuft unter dem Echtzeit-Betriebssystem iRMX von Intel. Unterstützt wird ferner Intels Multiserver-Software, wofür als Betriebssystem Xenix bereitsteht. Darunter läßt sich die Netz-Software iRMS-Net einsetzen, die auf dem Referenzmodell OSI basiert. Geplant ist desweiteren, den Anwendern ab dem Frühjahr 1988 die Unterstützung von Unix V.3 anzubieten.

Das System 310, seit 1981 auf dem Markt, wird als 16-Bit-Rechner weiterhin vermarktet. Die Neuentwicklung ist ab sofort auch in der Bundesrepublik erhältlich, und zwar für 31 000 Mark aufwärts.