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25.12.1992 - 

Hardware für den PC-Bus der Zukunft ist fertig

Intel produziert die Bausteine für den neuen PCI-Bus im 486-PC

FELDKIRCHEN (pi) - Intel hat nicht nur maßgeblich den Standard für das PC-Bussystem "Peripheral Component Interconnect (PCI)" definiert, sondern präsentiert in diesen Tagen auch den Chip-Satz "82420". Er umfaßt drei Bausteine, die den direkten Kontakt zwischen Prozessor und Peripheriegeräten möglich macht.

Das Triumvirat wacht über den Informationsaustausch zwischen SCSI-, LAN-Adapter und Videobauteilen einerseits und dem 486-Prozessor andererseits. Der "Cache DRAM Controller" (CDC) verbindet die CPU mit dem Datenbus. Er kann Daten aus dem Hauptspeicher im eingebauten primären Cache speichern, während gleichzeitig die CPU Daten in den Cache überträgt.

Die Data Path Unit (DPU) verknüpft Datenblöcke miteinander, die der Prozessor an den Grafikadapter sendet. So gebündelt wird die Information über den PCI-Bus schneller übertragen als in einzelnen Stücken. Der System-Ein-Ausgabe-Baustein verbindet schließlich den ISA-Bus mit der neuen "PCI-Autobahn" für die Daten.

Das Bussystem verbindet alle Mitspieler in einem Rechner über eine 32 Bit breite Verbindung, die bis zu 33 Millionen Byte pro Sekunde transportieren kann. Intel und die Mitentwickler aus der PC-Industrie wollen dem PC damit zwei Vorteile verschaffen, die bisher Workstations vorbehalten waren. Erstens verdoppelt sich gegenüber dem ISA-Bus die Datenmenge, die in einem Schritt übertragen wird. Zweitens hat der Übertragungsweg selbst im Vergleich zu einem Rechner mit EISA- öder Mikrokanal-Architektur Vorteile, weil die Taktrate mit 33 Megahertz wesentlich höher liegt.