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26.03.2007

Intel/Red Hat: gemeinsame Sache

Red Hat und Intel starten eine Channel-Initiative für Intel-Wiederverkäufer - vorzertifizierte Lösungen sollen den Einstieg in den Linux-Markt vereinfachen.

Dr. Ronald Wiltscheck

Auf dem Intel Solutions Summit, der vergangene Woche in San Diego in Kalifornien stattfand, hat der CPU-Hersteller gemeinsam mit Red Hat ein neues Programm für seine Wiederverkäufer vorgestellt. Diese könnten nun schneller in den Linux-Markt einsteigen. Das "Global Channel Acceleration Program" bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, mit Red-Hat-Systemen vorzertifizierte Lösungen auf Intel-Plattformen anzubieten.

Die kostenlose Channel-Initiative soll Intels Premier- und Associate-Partnern helfen, Kosten und Geld zu sparen. Sie reduziert die Zeitspanne bis zur Verfügbarkeit neuer Lösungen von Monaten auf Tage, so der Chip-Gigant.

"Es ist ein spannendes Programm für Red Hat und Intel", glaubt Ed Boyajian, Nordamerika-Vertriebsleiter bei Red Hat. "Damit können Intels Channel-Partner sofort am Linux-Markt teilnehmen. Wir freuen uns, Intels führenden Resellern zu helfen, ihr Geschäft mit von uns zertifizierten Lösungen auszubauen."

Petra Heinrich, Director Channels EMEA bei Red Hat, sieht in diesem Programm einen weiteren Baustein in Red Hats Partnerstrategie: "Das Channel-Programm für Intel-Wiederverkäufer ermöglicht es Systemintegratoren, Linux-Lösungen zu erstellen, ohne sich selbst um Zertifizierungen kümmern zu müssen. Gerade dieser Aspekt ist im deutschsprachigen Markt sehr relevant, da hier viele System-Builder aktiv sind. Die Maßnahme ermöglicht ihnen, Linux zu unterstützen, ihr Angebot zu erweitern und im Linux-Markt ein weiteres Standbein für ihr Unternehmen zu entwickeln."

Ähnlich euphorisch zeigt sich Intels Channel-Chef Steve Dallman: "Unsere Partner können nun auf Red Hats Lösungsportfolio zugreifen und ihren Kunden Mehrwert bieten."

Wer daran partizipieren möchte, muss Mitglied von Intels Enterprise Server Acceleration Allianz (ESAA) werden und der Red-Hat-Ready-Gemeinde beitreten. ESAA offeriert Beispiele geprüfter Serverlösungen. Red-Hat-Ready-Zertifizierung ist nötig, um sich als Red-Hat-Business-Partner auf dem Markt zu präsentieren. Erst danach darf er das entsprechende Logo verwenden und eine Reihe von Schulungs- und Pre-Sales-Diensten in Anspruch nehmen.