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28.01.2011 - 

Neue Prozessor-Generation im Test

Intel Sandy Bridge

28.01.2011
Von Florian Klein
Im Test von Intel Core i7 2600K und Core i5 2500K muss sich Intels neue CPU-Architektur Sandy Bridge beweisen. Die Benchmarks verraten, was die zweite Core-i-Generation leistet.

Intel veröffentlicht neue Prozessoren meist im jährlichen Rhythmus nach dem sogenannten Tick-Tock-Modell. Ein Tick steht dabei für die Verkleinerung der Strukturbreite einer bestehenden Mikroarchitektur, wie es vor einem Jahr bei den damals neuen Core i3/i5/i7-Modellen für den Sockel 1156 der Fall war. Bei diesen CPUs fand weiterhin die Nehalem-Mikroarchitektur Verwendung, die vor gut zwei Jahren mit den ersten Core-i7-Modellen für den Sockel 1366 eingeführt worden war. Die Strukturbreite der Siliziumchips schrumpfte aber von 45 auf 32 Nanometer (»Tick«). Folglich steht dieses Jahr wieder ein »Tock« an, also eine neue Mikroarchitektur. Und die hört auf den Codenamen »Sandy Bridge«, die offiziellen Prozessorbezeichnungen folgen weiterhin dem gewohnten Core-i-Schema.

Die darauf folgenden Modellnummern sind nun aber vier- statt dreistellig, wobei die erste Ziffer immer eine »2« ist (als Kürzel für die zweite Core-i-Generation mit Sandy-Bridge-Mikroarchitektur). Allerdings ist das Namensschema alles andere als intuitiv, denn neben der Serienbezeichnung Core i3/i5/i7 und der vierstelligen Modellnummer tragen einige Varianten auch noch einen angehängten Buchstaben wie »K« (freier Multiplikator«), »S« (geringerer Stromverbrauch mit 65 statt 95 Watt Verlustleistung) und »T« (nochmals niedrigerer Stromverbrauch mit maximal 45 Watt).

Das Sandy-Bridge-Testsystem.
Das Sandy-Bridge-Testsystem.

Ein Beispiel: Der Core i5 2500K arbeitet wie das Standardmodell mit 3,3 GHz, besitzt aber einen freien Multiplikator, der das ernsthafte Übertakten einer Sandy Bridge-CPU zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt erst ermöglicht (mehr dazu später). Der Core i5 2500S hat eine maximale Verlustleistung von 65 statt 95 Watt, arbeitet aber nur mit 2,7 statt 3,3 GHz Standardtakt, die »S«-Variante wiederumbesitzt eine TDP von nur 45 Watt, taktet aber nur mit 2,3 GHz. Die trotz deutlich niedrigerem Standardtakt gleiche Modellbezeichnung, also Core i5 2500, rechtfertigt Intel mit dem zumindest beim i5 2500S noch identisch hohen maximalen Turbotakt von 3,7 GHz. Der Core i5 2500T erreicht aber selbst mit Turbo maximal 3,3 GHz, was die Modellbezeichnung unserer Meinung nach nicht rechtfertigt. Die Verwirrung komplett machen CPUs wie der Core i5 2390T, der anders als die restlichen i5-Modelle nur zwei statt vier Rechenkerne besitzt (siehe Modellübersicht). Ob Absicht dahinter steckt oder das genaue Gegenteil davon verantwortlich für die verwirrende Namensgebung ist, konnte (oder wollte) Intel uns nicht verraten.