Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Hersteller wollen Kosten für den Arbeitsspeicher senken


10.09.1999 - 

Intel schmiedet Bündnis für Rambus-Speichermodule

MÜNCHEN (CW) - Intel versucht, ein neues Bündnis für seine Rambus-Technologie zu schmieden. Mit an Bord sind die Speicherhersteller Samsung, Toshiba, NEC, Micron, Hyundai und Infineon Technologies.

Ziel der Rambus-Allianz sei es, die Speicherbausteine günstiger zu machen, erklärte Intel-Vize Pat Gelsinger anläßlich des Intel Developer Forums in Palm Springs. Vor allem die hohen Kosten der Rambus-Module hatten in den letzten Monaten die PC-Hersteller abgeschreckt und damit die Marktakzeptanz des schnelleren Arbeitsspeichers verzögert.

Einsparmöglichkeiten sehen die Speicherexperten vor allem darin, die Größe der Module zu verringern und auf weniger aufwendige Verpackungen der Chips zurückzugreifen.

Alle Intel-Verbündeten produzieren jedoch auch die langsameren PC-133-Speichermodule, die in Konkurrenz zum Rambus-Projekt stehen. Gelsinger sieht in dieser Konstellation aber keinen Interessenkonflikt. Vielmehr will der Chipgigant zukünftig auch die 133 Megahertz schnellen SDRAM-Speicher unterstützen. Einen entsprechenden Chipsatz hat Intel bereits angekündigt.

Marktbeobachter erblicken in der neuen Taktik allerdings keine Trendwende. Die kalifornische Prozessorschmiede werde weiter das Rambus-Projekt vorantreiben, glauben die Experten. Gelsinger gab außerdem bekannt, daß die ersten Rambus-Chips und der dafür notwendige "Ca- mino"-Chipsatz nächsten Monat offiziell vorgestellt werden sollen. Die Volumenproduktion soll zu Beginn des nächsten Jahres starten.